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Viel Lob für hängende Köpfe

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Gießen (grm). In der Basketball-Regionalliga Südwest haben die Damen des TSV Grünberg II als auch der TSG Wieseck ihre Heimspiele. Während die Grünberger Reserve gegen Trier das Nachsehen hatte, wurden die Gießenerinnen von Dillingen in die Knie gezwungen.

TSV Grünberg II - MJC Trier 48:56: »Wir haben unter dem Korb Lehrgeld bezahlt und das erste Viertel total verschlafen. Dennoch war heute viel Positives bei uns dabei und es ist keine Schande, gegen eine gestandene Regionalliga-Mannschaft wie Trier zu verlieren«, war TSV-Coach Steffen Menz trotz der Niederlage nicht unzufrieden.

Die Gäste erwischten den besseren Start und führten nach fünf Minuten mit 10:0. Aimée Menz erzielte die ersten Grünberger Punkte, aber dennoch stand am Ende des ersten Viertels ein zweistelliger Rückstand (4:14, 10.). Die TSV-Damen steigerten sich nach der Viertelpause deutlich, sodass es gelang, den Abstand immer weiter zu reduzieren (11:19, 15.). In den letzten zwei Minuten legten sie einen 8:0-Lauf hin, verkürzten so zur Halbzeit auf 26:27.

Nach dem Seitenwechsel wechselte die Führung mehrfach zwischen beiden Teams, wobei Jennifer Rasch gleich zwei Dreier in Folge gelangen. Die Gäste hielten dagegen und konnten sich dabei vor allem auf Nadine Grieb verlassen: Die Centerin avancierte mit 23 Punkten zur Topscorerin des Spiels (41:48, 30.). Im Schlussviertel brachten Johanna Decher und Anne Katrin Förster Grünberg wieder heran, doch Edringer hatte erneut eine Antwort parat (46:54, 37.). »Wenn wir uns im Schlussviertel die zwei, drei Turnover nicht geleistet hätten, wären wir dran gewesen. Und dann kann so ein Spiel auch mal kippen. Dennoch hat die Mannschaft guten Charakter gezeigt«, sagte Menz abschließend.

TSV Grünberg II: Rasch (7/2), Decher (7), Schmadel (2), Spaar (2), Herzberger (7), Philippi (8), Menz (5), Weinand (4), Förster (4), Koszewski (2).

Abwehrfehler kosten den Sieg

TSG Wieseck - Dillingen Diamonds 60:66: »Es war ein durchweg enges, aber auch hochkarätiges Spiel, und eine deutliche Steigerung im Vergleich zur letzten Woche. Wir haben einige Fehler abgestellt, aber auch leider viele Fehler weiter gemacht«, sagte Wiesecks Trainer Florian Quapil.

Carmen Greinke und Emily Johanns sorgten für eine schnelle 5:0-Führung der TSG, die jedoch anschließend stark nachließ: Mehrere Fehlwürfe sowie sieben Turnover ermöglichten es Dillingen, das erste Viertel mit 13:7 für sich zu entscheiden. Nach der Viertelpause fand die TSG jedoch besser ins Spiel, erspielte sich gute Würfe und ging dank eines 10:0-Runs wieder in Führung (21:17, 17.). Bis zur Pause scorten beide Teams weiter, wobei Johanns mit einem Dreier zum 30:28 den Schlusspunkt setzte.

Auch im dritten Viertel bot Wieseck dem Favoriten Paroli, woran insbesondere Dana Gohlke und Frieda Schlebusch großen Anteil hatten. In den folgenden Minuten zeigte jedoch die TSG Schwächen in der Defense, die Dillingen eiskalt bestrafte (45:46, 30.). Im Schlussabschnitt blieb der knappe Abstand zunächst bestehen, bis Katharina Quapil in der 39. Minute zum 60:60 ausglich. Kurz darauf hatte Wieseck sogar die Möglichkeit zur Führung, doch Gohlkes Treffer fand aufgrund eines Offensivfouls von Johanns keine Anerkennung. Auf der Gegenseite blieben die Gäste eiskalt, was ihnen schließlich den knappen Sieg bescherte. TSG-Coach Quapil wurde abschließend deutlich: »Die Probleme beim Defensivrebound und beim Fastbreak müssen wir abstellen!«

TSG Wieseck: Quapil (12 Punkte, 3 Dreier), Mandler, Greinke (4), Gohlke (20), Ishaque (4), Färber, Schneider (2), Johanns (8/2), Schlebusch (10).

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