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Vielleicht die letzte Chance

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Pohlheim (mol). Zum zweiten Mal in dieser Saison hatte es für die HSG Pohlheim in der Süd-West-Staffel der Dritten Männerhandball-Liga gegen Mitaufsteiger VTV Mundenheim nicht für Zählbares gereicht. Nach dem 28:30 im Hinspiel setzte es für die Mannen von Andi Lex am vergangenen Samstag auch eine bittere 29:30-Heimniederlage, wodurch wichtige Zähler verpasst wurden.

Möchte der mittelhessische Neuling kurz vor dem Jahreswechsel im Kampf um den Klassenerhalt nochmal einen Fuß in die Tür bekommen, müssen am Wochenende wohl Punkte her. Dann geht es für die Pohlheimer nämlich am Samstagabend (19.30 Uhr) zum »Vier-Punkte-Spiel« zum Tabellennachbarn TV Kirchzell.

TV Kirchzell - HSG Pohlheim (Samstag, 19.30 Uhr)

»Wir hatten uns durch unsere guten Leistungen in den letzten Wochen doch Selbstvertrauen getankt, dieses aber leider gegen Mundenheim nicht auf die Platte bringen können, was sehr schade war. Leider musste ich durch zahlreiche angeschlagene Akteure sehr viel wechseln, was keine Ausrede sein soll, aber zur Wahrheit dazugehört«, ging der HSG-Coach vor der abschließenden Partie auch kurz auf die Mundenheim-Begegnung der letzten Woche ein.

Gegen den TV Kirchzell mussten die Pohlheimer Mitte September ebenfalls eine Heimniederlage einstecken (27:31), in der Partie aber auf Kreisläufer Mo Lambrecht komplett verzichten und verloren Linkshänder Stefan Lex bereits nach einer Viertelstunde wegen der dritten Zeitstrafe. Und trotzdem verlangte der Aufsteiger dem TVK alles ab und war beim 25:26 sieben Minuten vor dem Ende einem Punktgewinn nahe. »Unser Ziel für das kommende Wochenende ist es, es Kirchzell wieder so schwer wie möglich zu machen und nochmal alles rauszuhauen. Wir haben es im Hinspiel 45 Minuten lang ohne Mo und Stefan richtig gut gemacht, beide sind ja diesmal dabei. Aber wir machen uns da keinen Druck und wollen dann schauen, was geht«, so Pohlheims Coach Lex.

Druck hat sicherlich der Gastgeber, der aktuell neun Punkte aufweist und damit auf dem drittletzten Platz liegt. Denn wenn die Unterfranken den Klassenerhalt noch realisieren wollen, so ist ein Heimsieg gegen den Tabellenvorletzten aus TVK-Sicht sicherlich Pflicht. Doch die letzten Wochen verliefen alles andere als nach Wunsch, denn in den letzten sechs Partien sprang nur beim 25:25 gegen die TSG Haßloch ein Punktgewinn heraus. Der letzte Sieg gelang am 1. November gegen Schlusslicht DJK Waldbüttelbrunn (30:28).

Das letzte Spiel des Jahres können die Mittelhessen nahezu in Bestbesetzung angehen. Kapitän Max Rühl wird aufgrund seiner Knieverletzung noch einige Wochen fehlen, ansonsten steht Coach Lex aber sein kompletter weiterer Kader zur Verfügung.

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