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Vorletzter Platz als großes Ziel

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Lumdatal (mol). Lange Zeit geführt, am Ende aber keine Punkte geholt - so lautete das Fazit nach der letzten Partie der HSG Lumdatal in der Klassenverbleibsrunde der Dritten Frauenhandball-Liga.

Königsborner SV - HSG Lumdatal (Samstag, 19 Uhr)

Denn obwohl das Team von Marcel Köhler gegen die Spvg. 08 Ibbenbüren zwischenzeitlich mit 23:19 vornelag, setzte es noch eine 27:29-Niederlage. Damit sind die Chancen auf den Klassenerhalt nur noch verschwindend gering. Sollte die Auswärtspartie beim Königsborner SV am kommenden Samstag (19 Uhr, Kreissporthalle Unna) verloren gehen, wäre der Abstieg für die Mittelhessinnen sogar bereits besiegelt. Der Lumdataler Trainer schaut hingegen nicht »auf das große Ganze«, sondern blickt nur auf diese Partie voraus.

»Unser Ziel war und ist es in dieser Sechserrunde, nicht Tabellenletzter zu werden. Wenn wir das schaffen wollen, brauchen wir dafür am Wochenende einen Sieg. Und den können wir auch schaffen, zumindest, wenn es uns gelingt, nicht nur 30 Minuten gut zu spielen wie gegen Ibbenbüren, sondern 40, 50. Wenn uns das nicht gelingt, wird es mit Punkten dagegen schwer«, glaubt Köhler. Aber auch für den kommenden Gegner aus Nordrhein-Westfalen ist ein Heimsieg gegen die Lumdatalerinnen praktisch schon Pflicht, sollen die Chancen auf den Klassenerhalt noch gewahrt werden.

Nach der Niederlage bei der HSG Gedern/Nidda (19:24) findet sich die Mannschaft mit 4:8 Punkten nämlich nur auf dem fünften Platz des Sechserfeldes wieder und rangiert damit nur zwei Zähler vor der HSG. Da der Rückstand auf den nötigen zweiten Tabellenplatz aber schon vier Punkte beträgt, hilft den Gastgeberinnen am Samstagabend nur ein Erfolg.

»Königsborn hat keine herausragende Einzelspielerin und kommt wie wir über das Kollektiv. Sie haben gute Außenspielerinnen und ein gutes Umschaltspiel, sodass wir einen guten Rückzug brauchen. Wenn wir sie in den Positionsangriff bekommen können, dann haben wir denke ich gute Chancen. Allerdings nur dann, wenn wir unsere eigenen Torgelegenheiten wesentlich besser nutzen als am vergangenen Wochenende. Das ist uns einmal mehr schmerzlich vor Augen geführt worden, dass wir uns so viele vergebenen Chancen einfach nicht leisten dürfen, wenn wir Spiele gewinnen wollen«, beschreibt Köhler.

Der HSG-Trainer kann in der Kreissporthalle in Unna aller Voraussicht nach personell aus dem Vollen schöpfen. Einzig hinter dem Einsatz von Rückraumspielerin Kim Fuhrländer steht derzeit noch ein Fragezeichen.

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