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»War nicht unserer Tag«

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Von: Norbert Englisch

Gießen (ne). Glücklos agierte der NSC Watzenborn-Steinberg beim SV Flieden und kassierte einen überhaupt nicht einkalkulierten Hessenliga-Punktverlust. »Es war nicht unserer Tag«, analysierte Stafan Harnisch den kuriosen Spielverlauf. Man konnte froh sein, nach 6:8-Rückstand noch einen Punkt mitgenommen zu haben. Für die Aufstiegsambitionen bedeutet das 8:

8 jedoch einen ersten Dämpfer.

SV Flieden - NSC Watzenborn-Steinberg 8:8: Bei den Watzenbornern entpuppte sich Torsten Kirchherr auch nach eigener Selbsteinschätzung als »Totalausfall«. Im Doppel gab es ein 0:3 mit Dennis Grötzsch gegen Kaloc/Kimpel und auch im ersten Einzel kam Kirchherr gegen Kaloc überhaupt nicht zu Rande. Bei seinem zweiten Einzeleinsatz lag der Watzenborner dann gegen M. Bode mit 2:0 in Führung, musste allerdings den Ausgleich zulassen. Im Entscheidungssatz ging Kirchherr zwar mit 5:0 in Führung, musste nach dem 10:12 im fünften Satz dem Fliedener zum Sieg gratulieren.

Zweites NSC-Manko stellte der gesundheitlich angeschlagene Dennis Grötzsch dar, der im Spielverlauf immer mehr abbaute und sein drittes Match kampflos abgab. »Dazu kam dann noch der Aussetzer von Fabian Moritz«, hakte Harnisch dann die Negativposten ab. Moritz verlor gegen Viel zunächst mit 1:3, zeigte sich gegen Hobl aber danach gut erholt uns siegte mit 3:0. Ein Sonderlob erhielt Kevin Krendl von seinem Mannschaftkapitän, denn mit Harnisch hatte der Watzenborner Ersatzmann zunächst gegen das SV-Einserdoppel Hobl/Viel gewonnen und beim Stand von 6:8 sorgte Krendl mit seinem 3:2-Sieg über Schmatz dafür, dass es überhaupt zum Schlussdoppel kam.

Jakob Armbrüster hatte zunächst für die 4:2-Führung der Watzenborner gesorgt, musste später durch die Niederlage gegen Kaloc den 6:8-Rückstand zulassen. Mit Moritz im Doppel war Armbrüster allerdings neben Harnisch, der durch einen Sahnetag seine beiden Einzel holte, absoluter NSC-Aktivposten. Zu Spielbeginn hatten Moritz/Armbrüster gegen M.Bode/Schmatz gewonnen, im Schlussdoppel machte das NSC-Duo mit einem 3:2 über Hobl/Viel doch noch den Punktgewinn möglich.

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