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Weber treffsicher, Geier kaum zu überwinden

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Von: Patrick Olbrich

Heuchelheim. Im Duell um die Ausgangslage in der Abstiegsrunde in der Männerhandball-Landesliga Mitte haben sich die TSF Heuchelheim gegen die HSG Linden durchgesetzt.

TSF Heuchelheim - HSG Linden 26:24

Die Gäste, die bereits am Freitag ein Nachholspiel gegen die HSG Lollar/Ruttershausen absolvieren mussten, schienen tatsächlich alles in allem etwas weniger frisch auf den Beinen zu sein und mussten sich am Ende mit 24:26 (13:17) geschlagen geben.

»Wir waren insgesamt auch wirklich gut auf diese Begegnung vorbereitet und hatten immer die richtigen Antworten gegen die Bemühungen unseres Gegners parat«, kommentierte Claus Well, Trainer der Gastgeber. Diese setzten sich bis zur 15. Spielminute durch den enorm treffsicheren Außenakteur Dennis Weber auf 10:6 ab und zwangen die Gäste damit erstmals zu einer Auszeit.

Das Offensivspiel der HSG charakterisierte sich derweil vollständig durch Licht und Schatten, denn auf eine gute Aktion folgte immerzu auch eine schwache.

So kam es, dass Heuchelheim schließlich erneut durch Weber weiter auf 13:8 enteilte (21.). »Im zweiten Durchgang kam dann uns weiterhin zu Gute, dass Schlussmann Dennis Geier einige richtig starke Paraden aufbieten konnte«, lobte Well. Dennoch gelang es der HSG Linden bis zur 43. Minute durch einen Treffer von Patrick Piesch wieder auf 19:22 zu verkürzen und damit eine spannende Schlussphase einzuläuten.

Den nach wie vor konzentrierteren Eindruck machten allerdings weiterhin die Gastgeber, deren Spiel runder daherkam und die in der 54. Spielminute durch Moritz Bender wieder auf 25:19 aufstockten. Diesen Vorsprung konnten die Lindener Gäste dann letztendlich auch nicht mehr egalisieren, auch wenn sie bis zum Schlusspfiff nochmals auf zwei Tore Differenz zurückkamen.

Heuchelheim: Winter, Geier; Stein, Kunz, Hoffmann (1), Brühl (2), Kaplan, Weber (10/2), Bender (1), Rinn (3), Hofmann (4), Kröck (2), Kruse (3)

Linden: Genger, Schneider; Ebert, Semmelroth, Jung, Stöhr (2), Vogel (2), Adamczyk (4/2), Deimer (2), Andermann (4/1), Höhn, Piesch (5), Mikusch (5), Rüdesheim

Zuschauer: 200 - Schiedsrichter: Heinzel/Wieprecht - Zeitstrafen: 8:6 - Siebenmeter: 2/2 : 4/3

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