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Weite Fahrten am Abend

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Gießen (mol). Wichtige Partien warten am Sonntagabend um 18 Uhr auf die heimischen Vertreter in der Männerhandball-Oberliga. Ihren tollen Lauf möchte die U23 des TV Hüttenberg beim Tabellenvorletzten TSV Vellmar fortsetzen und in Nordhessen wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln.

Gleiches gilt zeitgleich auch für den Drittletzten HSG Kleenheim-Langgöns, für den in Südhessen bei Schlusslicht TuS Griesheim ein klassisches »Vier-Punkte-Spiel« wartet.

TuS Griesheim - HSG Kleenheim-Langgöns (Sonntag, 18 Uhr, Halle der Gerhart-Hauptmann-Schule Griesheim): Erst ein Saisonsieg im ersten Heimspiel gegen den TSV Vellmar (19:14) steht für den Aufsteiger zu Buche, ehe zuletzt acht Niederlagen in Serie folgten.

Doch beruhigend ist das für die Kleebachtaler zum einen deswegen nicht, da auf dem eigenem Konto ebenfalls erst vier Punkte stehen, die zum anderen in der eigenen Halle gesammelt wurden. Auswärts wartet das Team von Julian Reusch noch auf den ersten Zähler (fünf Spiele, fünf Niederlagen), reist aber nach dem wichtigen 24:17 über Hanau II selbstbewusst zum direkten Kontrahenten. »Wir wollen den Schwung des Erfolges in dieses sehr wichtige Spiel mitnehmen. Auch wenn Griesheim Letzter ist, müssen wir hochkonzentriert an diese Aufgabe herangehen, zumal sie zuhause immer von sehr emotionalem Publikum unterstützt werden. Für uns gilt es, wieder eine so starke Abwehr zu stellen wie zuletzt und gut gegen das starke Eins-gegen-Eins-Spiel zu verteidigen«, so der SGK-Coach, der vor allen Dingen vor den Rinschen-Brüdern warnt. Mark Weller (Daumen) kann ebenso nicht dabei sein wie Yannik Woiwod, der aus beruflichen Gründen fehlt. Da die Kleebachtaler eine Grippewelle erwischt hat, entscheidet sich der Kader ohnehin erst kurzfristig.

TSV Vellmar - TV Hüttenberg U23 (Sonntag, 18 Uhr, Großsporthalle Vellmar): Zwei beeindruckende Vorstellungen lieferten die Hüttenberger zuletzt und konnten Gensungen/Felsberg (22:21) und Offenbach-Bürgel (23:22) bezwingen. Einziges Manko der mit 9:9-Punkten starken Zwischenbilanz: auf einen Auswärtssieg muss das Team von Dirk Happel und Tim Spengler bislang warten, was sich nach Möglichkeit schon am Sonntagabend ändern soll. Vellmar wiederum sammelte seine vier Punkte mit Siegen gegen Kleenheim-Langgöns (30:27) und Umstadt/Habitzheim (33:31) in eigener Halle.

»Wir werden den Teufel tun und Vellmar unterschätzen. Sie haben ein Heimspiel, in dem sie zudem den Vorteil haben, dass dort ohne Harz gespielt wird. Zudem ist es ein Sonntagabendspiel, bei dem für uns vorher eine weite Anreise ansteht. Aber natürlich wollen wir auch dort zwei Punkte holen«, so TVH-Coach Dirk Happel, der explizit vor Frederik Drönner oder Finn Hujer warnt. »Wichtig ist, dass wir unsere Basics wieder abrufen. Mit einem Sieg könnten wir den Erfolg gegen Offenbach-Bürgel vergolden und uns weiter vom Tabellenende entfernen!«

Welches Team dem Trainerduo Happel/Spengler zur Verfügung stehen wird, bleibt abzuwarten, denn auch die Hüttenberger hatten mit einer Erkältungswelle zu kämpfen, sodass auch das Training unter der Woche dosierter ablaufen musste.

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