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Wendlandt-Team vor Herkules-Aufgabe

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Gießen (mcs). Zwei Fahrten ins Nordhessische stehen am Wochenende für die heimischen Vertreter der Männerhandball-Oberliga an. Während die HSG Kleenheim-Langgöns am Samstagabend zum Topspiel bei der hoch gehandelten MT Melsungen II antritt, will die HSG Wettenberg am Sonntag beim TSV Vellmar wichtige Punkte im Kampf um die Meisterrunde einsammeln. Die für Samstag geplante Partie der HSG Pohlheim wurde unterdessen bereits abgesetzt, da Gegner SG Bruchköbel mehrere Coronafälle zu beklagen hat.

MT Melsungen II - HSG Kleenheim-Langgöns (Samstag, 17 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen): Schwerer könnte der Jahresauftakt für das Team von Trainer Matze Wendlandt, der unter der Woche seinen Abschied zum Saisonende angekündigt hat, wohl kaum ausfallen. Denn die Nordhessen zählen nicht nur zu den Aufstiegsfavoriten, sondern sind in heimischer Halle nach vier absolvierten Spielen noch makellos (8:0 Punkte).

»Sie sind eine absolute Spitzenmannschaft und haben überdies daheim noch keine Partie verloren. Sie verfügen über eine junge und sehr ausgeglichene Mannschaft, die über Spieler verfügt, die auch schon im Kader des Bundesliga-Teams standen. Das sagt über die Qualität Melsungens denke ich alles aus«, so der SGK-Coach. Im Hinspiel musste Kleenheim-Langgöns trotz starker Leistung eine von nur zwei Saisonniederlagen (20:21) einstecken, die nachträglich allerdings in einen Sieg umgewandelt wurde, da die MT einen nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt hatte.

Neben der Klasse des Kontrahenten macht Wendlandt vor allen Dingen die Tatsache zu schaffen, dass mit David Straßheim, Max Leger und Nico Scheibel gleich drei Spieler für das Wochenende fraglich sind.

TSV Vellmar - HSG Wettenberg (Sonntag, 18 Uhr, Großsporthalle Vellmar): Mit einer faustdicken Überraschung warteten die Wettenberger zu Beginn des neuen Jahres auf und konnten mit der HSG Pohlheim im Derby einen der Aufstiegsfavoriten in die Knie zwingen (28:27). Nach zwei eher unerwarteten Punkten im Kampf um die Meisterrunde will das Team von Trainer Axel Spandau nun auch in der Fremde nachlegen.

Was aber nicht nur aufgrund der Tatsache, dass die HSG bisher alle drei Auswärtsspiele der Saison verloren geben musste, schwierig wird, sondern weil mit Julius Thrun, Lukas Becker und Max Panther weiterhin drei wichtige Akteure fehlen werden.

»Das wird ein sehr schweres Spiel für uns. Vellmar ist sehr eingespielt, vor allem Hujer, Staubesand und Drönner in Verbindung mit Kreisläufer Willrich gilt es zu beachten. Stumbaum und Adam sind zudem Gegenstoß-Spezialisten«, hat Wettenbergs Coach großen Respekt vor den Nordhessen, die sein Team im Hinspiel in Launsbach allerdings klar besiegte(37:24.). »Daran wollen wir natürlich gerne anknüpfen, wollen uns positiv weiterentwickeln und müssen auswärts endlich mal punkten!«

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