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»Weniger Asien, mehr Wetterau«

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Grund zur Freude: Eintracht-Fans in Stuttgart. © dpa

Frankfurt . (pep). »Weniger Asien, mehr Wetterau«. Diesen Satz hat Axel Hellmann vor ein paar Wochen geprägt. Sollte heißen: Der Vorstandssprecher der Frankfurter Eintracht will mit engen Kontakten in die Region die Zuschauer wieder an den Klub binden. Die Zuschauer-Aussperrungen während der Pandemie hätten zur einer »Abgewöhnung« vieler Menschen vom Profi-Fußball geführt, assistiert ihm Sportvorstand Markus Krösche.

»Die Zeit, die für ein Bundesligaspiel oder eine Auswärtsfahrt aufgewendet wurde, wird nun anders genutzt, durch Hobbys oder Familie«, sagte Krösche. Das bedeute eine »große Herausforderung« für die Klubs, es sei ein »riesiger Kraftakt, die Leute wieder ins Stadion zu holen«.

Die Eintracht zieht daraus Konsequenzen und ruft die Kampagne »Eintracht in der Region« aus. Sie soll vor allem Amateurvereinen helfen, die besonders von den Auswirkungen der Coronapandemie betroffen sind. Die Profiteams der Männer und der Frauen werden dabei ebenso eingebunden sein wie die Traditionsmannschaft, die jeweils im Rahmen eines »Eintracht-Tages« insgesamt zehn Partien in Hessen absolvieren wird. Für die Spiele gegen die Eintracht-Stars von früher, bei denen demnächst Alex Meier zum ersten Mal eingesetzt werden wird, können sich interessierte Klubs mit ihren Ü35-Teams ab sofort bewerben. Die Freundschaftsspiele der beiden Bundesligateams werden in die jeweiligen Vorbereitungsphasen zur neuen Saison eingebunden. Eine Bewerbung dafür ist nicht möglich.

»Wir wollen zu den Menschen vor unserer Haustür kommen«, sagt Axel Hellmann, »wir sehen uns in der Verantwortung, unseren regionalen Bezug zu stärken und Amateurvereine aus der Region zu unterstützen und wollen ein klares Zeichen setzen: der Fußball - ob Profis oder Amateure - rückt in schwierigen Zeiten zusammen und ist füreinander da.«

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