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Wettenberg vor schwerem Start

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Wettenberg (mol). Ein einziger zu wenig erzielter Treffer sorgte dafür, dass die FSG Wettenberg die Winterpause in der Fußball-Gruppenliga Gießen/Marburg auf einem Abstiegsplatz verbringen musste. Kein schönes Gefühl sicherlich, verdeutlicht die Ausgangslage aber andererseits, dass sich dem Team von Trainer Bastian Panz in der am Sonntag beginnenden Rückrunde noch alle Chancen bieten, den Klassenerhalt zu schaffen.

Doch mit einem langsamen Eingrooven ins neue Fußballjahr ist es für die Mannen aus dem Gleiberger Land nichts.

Schuld daran ist der Spielplan, der zum Auftakt nicht nur das Heimspiel gegen den lediglich vier Zähler besser platzierten TSV Bicken bereithält, sondern in den nächsten Wochen mit dem FSV Schröck, der SG Waldsolms, dem RSV Büblingshausen oder dem TSV Lang-Göns ausschließlich Spiele gegen Mannschaften, die bestenfalls im Mittelfeld, oftmals aber wie die FSG aktuell in den Niederungen der Tabelle beheimatet sind.

»Da müssen wir nicht lange drumherum reden, dass die ersten Wochen für uns schon richtungsweisend sein werden. Denn natürlich treffen wir da auf Gegner, gegen die wir uns schon etwas ausrechnen und in denen wir auch Punkte sammeln müssen«, blickt Wettenbergs Coach auf die nächsten Wochen, aber auch auf den Ligaauftakt gegen Bicken. »Dort haben wir in der Hinrunde mit 3:2 gewonnen, was uns sicherlich ein gutes Gefühl gibt. Und der TSV hatte sicherlich auch gehofft, besser dazustehen als im Moment!«

Mit der Vorbereitung seines Teams ist der FSG-Trainer zufrieden, auch die ansteigenden Leistungen in den letzten Testspielen stimmen den Übungsleiter positiv. »Alles in allem waren immer so zwischen 14 und 16 Mann in den Trainingseinheiten, was okay ist, aber noch Steigerungspotenzial gehabt hätte. Schwierig macht es ein wenig die Tatsache, dass doch ein paar Spieler aus Verletzungen kommen und es natürlich auch mal krankheitsbedingte Ausfälle gab, sodass sicherlich nicht alle bei 100 Prozent sind. Aber das Grundgerüst steht, und ich denke, dass wir bereit sind für den Rückrundenstart«, so Panz, der mit seiner Elf vor der Bicken-Partie am Donnerstagabend noch im Gießener SWG-Kreispokal beim Kreisoberliga-Topteam SG Obbornhofen/Bellersheim im Einsatz ist und damit praktisch noch mal unter Wettkampfbedingungen testen konnte.

Sorgen bereitet der FSG allerdings der Ausfall von Stammtorhüter Mykhalo Bilenkyy (Bizepssehne), der für die nächste Zeit keine Option sein wird, ebenso wie Patrick Leibold-Meid nach seiner bereits in der Hinrunde erlittenen Gesichtsverletzung. David Hovestadt und Moritz Panz sind immerhin dabei, wieder langsam Fuß zu fassen.

Da der Ligaverbleib bei höchstens vier Absteigern und aktuell dem viertletzten Platz realistisch erscheint, ist der Coach voller Zuversicht. »Unser Ziel vor der Saison war es, die Klasse zu halten und das ist es jetzt natürlich auch noch. Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass das möglich ist«, so Panz.

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