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Wieder nur leere Hände

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Selina Sauer muss mit der HSG Lumdatal auch bei der Mainzer Reserve eine Niederlage einstecken. © PeB

Mainz (mol). Die HSG Lumdatal muss in der Dritten Frauenhandball-Liga im Jahr 2022 weiterhin auf die ersten Zähler in der Fremde warten. Nachdem bereits das Derby bei der HSG Kleenheim-Langgöns sowie die Partie bei Fortuna Düsseldorf verloren gegangen waren, musste sich das Team von Trainer Marcel Köhler am Sonntag auch beim 1. FSV Mainz 05 II geschlagen geben.

Ausschlaggebend war für die 22:24 (12:13)-Niederlage nach zuvor guter Leistung war ein 1:5-Lauf zwischen der 47. und 59. Minute.

FSV Mainz 05 II - HSG Lumdatal 24:22

»Wir haben gegen eine gute Mannschaft wirklich eine gute Leistung gezeigt, uns aber leider nicht mit einem verdienten Punkt belohnt. Wir sind schwach gestartet, haben uns aber super zurückgekämpft. Die Einstellung hat absolut gestimmt, es war bis zum Ende ein Spiel auf Augenhöhe. Aber leider haben Kleinigkeiten das Spiel dann zu unseren Ungunsten entschieden«, berichtete HSG-Coach Köhler.

Dessen Team kam am Sonntagnachmittag gar nicht gut in die Partie. Lumdatal erlaubte sich im Angriff leichte Fehler, was die Rheinland-Pfälzerinnen nutzten, um über das 5:2 (8.) nach einer Viertelstunde auf 8:4 davonzuziehen. Doch wie schon so oft in dieser Runde ließen sich die HSG-Damen davon nicht beeindrucken, fingen sich wieder und kämpften sich nach dem 7:11 (21.) noch in Halbzeit eins zurück. Beim 10:11 war die Köhler-Sieben wieder dran, ein Doppelpack von Lea Bulling sorgte sogar für den 12:12-Ausgleich (30.).

Und auch nach dem Wechsel bissen sich die Lumdatalerinnen an den Mainzerinnen fest, lagen bei Nina Hasenkamps 14:13 (33.) vorne und konnten die leichten FSV-Führungen in der Folge bis zum 18:18 (44.) ausgleichen. Madeleine Müller (19:18, 45.) und Kreisläuferin Leona Parma (20:19, 47.) brachten die HSG sogar noch zweimal in Führung, Punkte schienen greifbar zu sein. Doch just in der entscheidenden Spielphase wollte der Ball nicht mehr ins Tor, lediglich Parma gelang bis zur Schlussminute noch ein Treffer für Lumdatal. So drehte Mainz die Partie dank eines 4:0-Laufes (23:20, 54.) und hatte den Erfolg nach dem zehnten Tagestreffer von Julie Jacobs zum 24:21 (59.) endgültig eingefahren.

»Es war einfach schade, weil wir nach dem schwachen Start toll verteidigt und auch mit Tempo nach vorne gespielt haben. Leider haben wir uns in der entscheidenden Phase Fehlwürfe oder leichte Fehler erlaubt. Auch Abpraller landeten beim Gegner. Aber mit der Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, bin ich zufrieden«, so Köhler nach der Niederlage beim Tabellensiebten.

Mainz 05 II: Simonelli, Coors - Weidle (3), Gilany (5), Vidakovic, N. Schulze (2), Bartaseviciute, M. Schulze, Leah, Schulze (1), Adeberg, Jacobs (10/7), Sülzle (2), Völker, Grawe.

HSG Lumdatal: Schütz, Olemotz - Sauer (1), Schlapp (2), F. Müller, Mohr (1), Schneider (2), Schwabauer (1), Hasenkamp (3/3), M. Müller (4), Parma (5), Bulling (3), Smajek, Fuhrländer.

Schiedsrichter: Seidler/Seidler (Solingen). - Zuschauer: 70. - Zeitstrafen: vier (Nora Schulze zwei, Gilany, Leah Schulze), drei (Schneider zwei, Schwabauer). - Siebenmeter: 7/7, 3/3.

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