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Wieseck marschiert

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Braunfels (mol). Die TSG Wieseck marschiert und marschiert und marschiert. Feierte die Elf von Stefan Frels und Martin Selmo zum Saisonauftakt der Fußball-Gruppenliga Gießen/Marburg im August erst dank zweier Treffer in der Nachspielzeit einen glücklichen 4:3-Erfolg gegen den FSV Braunfels, ließ der Aufsteiger beim Rückrundenauftakt früh keine Zweifel am Sieg aufkommen.

Am Ende stand dank des 3:0 (2:0)-Erfolges der achte Dreier in Serie zu Buche, durch den Tabellenplatz zwei weiter untermauert wurde.

FSV Braunfels - TSG Wieseck 0:3

»Der Sieg Wiesecks geht absolut in Ordnung. Sie hatten deutlich mehr Torchancen, waren ballsicherer und auch gedankenschneller. Trotzdem muss ich unsere Mannschaft loben, denn vor allen Dingen in der zweiten Halbzeit war das spielerisch sehr ansehnlich, wir hatten auch einige Abschlüsse zu bieten. Leider merkt man uns das Fehlen mehrerer Offensivkräfte deutlich an«, berichtete FSV-Sprecher Wolfgang Hoffmann.

Von Beginn an übernahmen die Wiesecker das Kommando, erspielten sich eine Überlegenheit und hatten durch Justin Dörr (9.) den ersten gefährlichen Abschluss zu bieten. Nachdem ein weiterer Versuch nach einer Viertelstunde knapp am FSV-Gehäuse vorbeigestrichen war, nutzte die TSG einen FSV-Abspielfehler nur eine Minute später und ging durch Leon Klapp (16.) mit 1:0 in Führung. Danach kamen auch die Gastgeber offensiv zur Geltung, aber weder die Abschlüsse von Burim Zhegrova (24.) noch von Pedram Afrooghi (30.) zwangen Wiesecks Keeper Jonas Bärsch-Betin zum Eingreifen. Danach war der Tabellenzweite wieder am Zug. Zunächst verhinderte Fabian Engelhardt mit einer starken Parade gegen Janik Schwarz (36.) noch den Einschlag, ehe die Wiesecker Offensivkraft einen Abwehrfehler der Schlossstädter humorlos zum 2:0 (39.) ausnutzte.

Für klare Verhältnisse sorgte der Aufstiegsaspirant dann schon kurz nach dem Wechsel. Nach einem schön vorgetragenen Angriff fand ein Rückpass von der Grundlinie Justin Dörr (48.), der zum 3:0 verwandelte.

Danach verpasste Wieseck bei vielversprechenden Kontern mehrfach den vierten Treffer, während die Gastgeber zwar nie aufsteckten, bei ihren Abschlüssen aber meist nicht zwingend genug waren. So boten sich dem quirligen Afrooghi und auch Lucas Duarte Marin Chancen, um zumindest zum verdienten Ehrentreffer zukommen, doch dieser gelang den Braunfelsern am Ende nicht.

Braunfels: Engelhardt - Makkonen, Brück, Trautmann, Zhegrova, Afrooghi, Magera, Tronccone, Busik, Kacar, Duarte Marin- Einwechselspieler: Sentürk, Besun, Luciani.

Wieseck: Bärsch Betin - Wontka, Hofmann, Becher, Allendörfer, Milosevic, Zucca, Schwarz, Schwabe, Klapp, Dörr - Einwechselspieler: Schönfeld, Taskin, Güngör, Sommerlad, Timmann, Pietzner.

Tore: 0.1 Klapp (16.), 0:2 Schwarz (39.), 0:3 Dörr (48.) - Schiedsrichter: Safi (Hüttengesäß) - Zuschauer: 70.

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