1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Wiesecker Festspiele gehen weiter

Erstellt: Aktualisiert:

gispor_2703_wies_280322_4c
Kopf an Kopf: Der Treiser Diehl (links) im Duell mit dem Wiesecker Alber. © Schepp

Gießen (vf). In der Aufstiegsrunde der Fußball-Kreisoberliga Süd setzte sich die TSG Wieseck gegen die SG Treis/Allendorf in dieser Höhe unerwartet deutlich mit 6:2 durch und führt die Tabelle unangefochten an. Ein Lebenszeichen gab in der Abstiegsrunde der Kurdische FC Gießen ab, der aus dem 4:1-Heimsieg gegen den ASV Gießen wieder neue Hoffnung schöpft.

Kreisoberliga Süd

Meisterrunde

SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod - SG Obbornhofen/Bellersheim 2:2 (0:2): »Ein schwaches Kreisoberliga-Spiel, das muss man sagen. Es gab nur wenige Torchancen auf beiden Seiten«, berichtete SGAES-Abteilungsleiter Bernd Kirchhof nach der Begegnung vor rund 120 Zuschauern.

In der elften Spielminute stand Sebastian Schad goldrichtig und hielt den Fuß zur Obbornhofen/Bellersheimer Führung hin. Zählbares kam erst wieder in der 45. Minute zustande - und zwar erneut aus Sicht der Gäste. Tim Hufnagel setzte sich gegen die Alsfelder Defensive durch und tunnelte SGAES-Keeper Jonathan Liebich zum 2:0 für die SGOB.

Nach dem Seitenwechsel steigerten die Hausherren ihre Bemühungen und den Druck. Zum Ausgleich kam die SGAES schließlich via Doppelschlag: In der 75. Minute war es Niklas Gonder, der nach einer Ecke aus 20 Metern zum 1:2 netzte. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff eroberten sich die Gastgeber das Leder erneut, Maximilian Bornmann schloss anschließend zum 2:2 (76.) ab.

TSG Wieseck - SG Treis/Allendorf 6:2 (3:2): Die Gießener Vorstädter wurden vor 120 Zuschauern nach nur 120 Sekunden durch Gästeakteur Thomas Diehl auf dem falschen Fuß erwischt. Alsbald fand die TSG jedoch zur spielerischen Dominanz und drehte die Partie binnen zwei Minutenzeigerumdrehungen dank Paul Kaplan (10.) und Nico Götz (12.). Das 3:1 durch Justin Dörr (18.) ließ nicht allzu lange auf sich warten. Die robusten Lumdataler gaben aber nicht klein bei und verkürzten dank Noel Barr (30.). 180 Sekunden nach der Pause stellte Götz den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Das 5:2 von Sören Fink (77.) zog den Gästen endgültig den Zahn. In der Schlussminute machte Yavuz Gingör das halbe Dutzend voll. Somit konnte TSG-Verteidiger Lars Stingl, der wegen seines Studiums die Wiesecker verlässt, einen gebührenden Abschied feiern.

SG Birklar - FSG Lumda/Geilshausen 1:1 (1:1): In der an der Licher Fasanerie ausgetragenen Begegnung erlebten die 70 Zuschauer in der siebten Minute einen Schreckmoment, als für SG-Spielmacher Mecier Grouls die Partie verletzungsbedingt vorzeitig beendet war. Einen Flachpass von Kevin Beitz ließ Falk Ehrenspeck absichtlich passieren und Trimor Berisha (27.) markierte in seinem Rücken mit einem strammen 15-m-Schuss den Führungstreffer. Die Gäste egalisierten nur acht Minuten später, nach einer Flanke von Tim Schönberg stand Mitspieler Kilian Röhmig am Elfmeterpunkt mutterseelenallein und ließ dem Birklarer Schlussmann Falko Maier keine Abwehrchance. Nach dem Wechsel verlief die Partie spielerisch ausgeglichen, die klareren Chancen boten sich Birklar. In Minute 65 klatschte der Kopfball von Berisha an die Querstange. In der 80. Minute forderten die Gäste umsonst einen Foulelfmeter. So endete die zerfahrene Partie mit einem gerechten Remis.

Abstiegsrunde

Kurdischer FC Gießen - ASV Gießen 4:1 (1:1): Die von vielen Verletztungsausfällen gepeinigten Platzherren standen vor 80 Zuschauernvor einer schwierigen Aufgabe, meisterten sie aber am Ende mit Bravour. Der ASV geriet durch Cemil Kurt (13.) nach Vorarbeit von Amine Raissi in Rückstand. Danach lieferte der KFC ein Spiel auf ein Tor ab, verpasste es aber weiter nachzulegen. Mit einem ihrer wenigen Entlastungsangriffe brachte Florian Gremm (35.) per 20-m-Freistoß das Spielgerät sehenswert im oberen Toreck unter. Mit diesem 1:1 wurden die Seiten gewechselt. Die Gastgeber bestimmten auch im zweiten Abschnitt das Geschehen, auf Vorlage von Özcan Alkan markierte Kurt (65.) die 2:1-Führung. In der Schlussphase krönte der herausragende KFC-Angreifer Kurt (83., 89.) mit seinen Buden drei und vier seine starke Leistung.

SG Trohe/Alten-Buseck - FSG Bessingen/Ettingshausen/Langsdorf 0:1 (0:0): Beide Seiten enttäuschten die 80 Zuschauer auf der ganzen Linie. Viel zu viele Fehlpässe ließen keinen ansehnlichen Spielfluss zu. An Tormöglichkeiten haperte es ebenfalls und die wenigen, die es gab, wurden kläglich versemmelt. Aus zwei Metern drückte SG-Akteur Jens Rasch die Kugel über die Bessinger Querstange. Auch seine Mitspieler Alexander Nikisch und Lucas Gronemeyer verfehlten aus aussichtsreichen Positionen knapp ihr Ziel. In Minute 44 vergab Rasch völlig blank die Troher Führung. Daher hatte die Partie im Grunde keinen Sieger verdient. Das es am Ende doch einen gab, lag an Christoph Gröbl, der die Kugel in der Schlussminute mit Wucht ins Troher Gehäuse schädelte.

FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod - SF Burkhardsfelden 2:0 (2:0): Die Sportfreunde blieben unter ihren Möglichkeiten, so dass die Gallusstädter in der einseitigen und von 110 Zuschauern besuchten Partie klar tonangebend waren. Nach zehn Spielminuten griff Gästeakteur Patrick Agirman gegen den im Sechzehner durchgebrochenen Dominik Göttsche zur Notbremse, was einen Foulelfmeter zur Folge hatte. Der wurde von Lukas Turschner zur Führung der Platzherren verwandelt. In der 24. Spielminute konnte Tobias Gerneth im Zusammenspiel mit Turschner und Nils Lippert auf 2:0 erhöhen. Nach einer halben Stunde verhinderte FSG-Schlussmann Daniel Horn mit dem Kopf das mögliche Anschlusstor durch Sascha Schäfer. Der Flugkopfball von Fabian Sinnhöfer hätte einen Treffer verdient, ging aber ebenso vorbei wie die Versuche von Marvin Helm und Turschner. Die Gäste spielten sich keine weiteren Chancen mehr heraus.

SV Hattendorf - TSG Leihgestern 1:2 (1:1): Bereits nach 45 Sekunden war Adrian Weppler zur Stelle und sorgte für die ganz frühe Hattendorfer Führung. Diese gab den Gastgebern auch zunächst mehr Selbstvertrauen, doch mit zunehmender Spieldauer kam die TSG immer besser in die Partie und nach 27 Minuten auch zum Ausgleich durch Christian Wagner. Und nur wenig später war es ein Eigentor, das die TSG jubeln ließ. Als die Gäste die letzte Drangperiode der Hattendorfer überstanden hatten, war der Sieg perfekt.

Auch interessant