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»Wir müssen Punkte sammeln«

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Dutenhofen (flo). Die Marschroute, mit der Axel Spandau seine Mannschaft ins anstehende Heimspiel schickt, ist unmissverständlich: »Wir müssen jetzt irgendwann mal loslegen, Punkte zu sammeln«, sagt der Trainer des Handball-Drittligisten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen, der am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Dutenhofen) auf die HG Saarlouis trifft.

HSG Dutenhofen/M. - HG Saarlouis (Samstag, 19.30 Uhr)

Es ist ein Zustand, der die beiden Widersacher eint: Der latente Druck, Zählbares aufs eigene Konto zu hieven. Denn weder die Mittelhessen (2:8 Punkte) noch die Saarländer (5:5) sind so in die Saison gestartet, wie sie sich das vorgestellt hatten.

Der große Unterschied jedoch: Spandau und seine Truppe können im Schatten der HSG Wetzlar und des TV Hüttenberg in weitgehender Ruhe arbeiten. Diesen Luxus hat die HG Saarlouis als saarländische Nummer eins nicht. Zwei Niederlagen in Folge führten beim Ex-Zweitligisten bereits zu einem vernehmbaren Rumoren im Umfeld.

Es ist also durchaus ein Duell mit Brisanz. Zumal die anstehenden beiden Heimspiele - nach Saarlouis kommt der TV Kirchzell nach Dutenhofen - von großer Bedeutsamkeit für die Grün-Weißen sind, wenn sie sich nicht frühzeitig im Tabellenkeller festsetzen wollen. Trotz vier Niederlagen aus den ersten fünf Partien sei zwar »alles gar nicht so schlecht«, findet Spandau. »Aber davon, knapp dran zu sein, können wir uns auch nichts kaufen.« Seine Schlussfolgerung: »Wir haben jetzt zwei Heimspiele gegen Teams auf Augenhöhe. Gegen solche Mannschaften müssen wir punkten.« Ohne Wenn und Aber.

Die Stimmung sei gut, versichert Spandau, der weiterhin auf Torhüter Simon Böhne (Schleudertrauma nach Kopftreffer) verzichten muss. »Die Jungs ziehen im Training super mit, haben für alles, was wir entwickeln, offene Ohren.«

Was die HSG erwartet, liegt auf der Hand: Zum einen eine starke Rückraumreihe mit Mittelmann Frano Vujovic sowie den Halben Tom Paetow und Marcel Becker. Zum anderen eine sehr defensive 6:0-Deckung um Spielertrainer Branimir Koloper. »Diese Abwehr«, weiß Spandau, »müssen wir in die Bewegung bringen.«

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