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»Wir sind unheimlich stolz«

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Von: Patrick Olbrich

Dutenhofen (pot). In der Abstiegsrunde der Frauenhandball-Landesliga Mitte hat sich die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen erfolgreich aus dem Kampf um den Ligaverbleib verabschiedet.

TV Idstein - Dutenhofen/M. 25:36

Nachdem das Team um Trainer Sebastian Roth die Nachholpartie beim TV Idstein 36:25 (18:12) gewinnen konnte, sind die Grün-Weißen mit 16 Punkten auf der Habenseite nicht mehr in die Abstiegsregionen zu drängen.

»Wir sind unheimlich stolz auf die Mannschaft, dass sie nun den Klassenerhalt geschafft hat«, gab Lars Will, Manschaftsverantwortlicher der HSG, zu Protokoll. Gleich zu Beginn bestätigten die Wetzlarerinnen, die in der Entscheidungsrunde lediglich eine Partie gegen Wiesbaden verloren hatten, ihre gute Form und gingen in der 10. Spielminute durch Nina Schoppe mit 6:2 in Führung. Es dauerte bis zur 16. Minute, bis sich die Gastgeberinnen langsam aber sicher in der Partie zurechtfanden und durch Marie Deitermann auf 8:9 verkürzten.

Doch noch vor der Halbzeitpause zündeten die Gäste ein weiteres Offensivfeuerwerk und zogen bis zum Kabinengang auf 18:12 nach einem Siebenmetertreffer durch Svenja Lüling davon.

In der zweiten Spielhälfte machten die Mittelhessinnen dann nicht nur im eigenen Angriff, sondern auch in der Defensive eine nochmals verbesserte Figur und ließen letztendlich auch in diesem Durchgang nur noch vergleichsweise wenige Gegentreffer zu. Als Jönna Bender das Leder in der 50. Spielminute in die gegnerischen Maschen warf, hatte die HSG ihren eigenen Vorsprung beim 30:20 schon auf zehn Treffer ausgebaut und war damit schon mehr als deutlich enteilt.

»Wir haben taktisch einfach ein gutes Konzept gehabt und sowohl im Angriff und in der Abwehr wenige Fehler gemacht«, begründete Will den deutlichen Sieg seines Teams.

Idstein: Scheyka, Neidhardt; Hatzman, Köhler (2), Amstutz (3), Höhne (1), Flemmer (1), Rößler, Deitermann (8/4), Nessel (2), Schreiber (2), Neumann (1), Kemmer (1), Ruchti (4)

Dutenhofen: Scholz, Sarikaya; Otto (5), Klein (2), Bender (3), Schoppe (6), Neul (4), Okpara, Neumann (3), Carotenuto (1), Lüling (6/5), Weimer (1), Schäfer (5), Hels

Zuschauer: 50 - Schiedsrichter: Kling/Schebitz - Zeitstrafen: 8:6 - Siebenmeter: 6/4 : 5/5

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