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»Wir wollen Gedern ärgern«

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Lumdatal (mcs). Ein letztes Mal nehmen die Handballerinnen der HSG Lumdatal die Harzkugel in der Dritten Liga in diesem Jahr nochmal in die Hand und haben dabei die Möglichkeit, den letzten Tabellenplatz in Staffel D mit einem Heimsieg zu verlassen.

Im Spiel gegen die HSG Gedern/Nidda am Sonntag (17 Uhr) stellen sich dem Team von Trainer Marcel Köhler allerdings gleich zwei Hürden in den Weg, denn zum einen konnte dessen Mannschaft in dieser Spielzeit noch keinen Erfolg in eigener Halle feiern, zum anderen gastiert zum Hessenderby ein aktuell sehr formstarker Gegner in der Lumdatalhalle in Londorf.

HSG Lumdatal - HSG Gedern/Nidda (Sonntag, 17 Uhr)

»Wir wollen dieses letzte Spiel vor eigenem Publikum in diesem Jahr einfach nochmal genießen, alles reinwerfen und uns füreinander aufopfern. Wir wollen möglichst lang dranbleiben und Gedern nochmal ärgern. Da wir in den letzten beiden Wochen auch richtig gut trainiert haben, bin ich guter Dinge, dass uns das auch gelingen kann«, hofft HSG-Coach Köhler.

Im Hinspiel, das Anfang September stattfand, gelang dies rund 43 Minuten lang (11:12), am Ende stand aber doch eine klare 16:23-Niederlage zu Buche. Trotz dieses Auftakterfolges kam das Team von Trainer Christian Breiler aber schleppend in die Saison und erst in den letzten Wochen so richtig auf Touren.

Nach zwischenzeitlichen 4:8 Punkten gelangen Gedern/Nidda zuletzt drei Siege am Stück, vor allem die Heimsiege gegen den FSV Mainz 05 II (25:18) als auch gegen den TuS Königsdorf (29:19) fielen dabei sogar überdeutlich aus. Kirsten Schindler ist mit 68 Toren in acht Spielen zudem auf Platz zwei der Staffel-Torjägerliste notiert.

»Klar hat Gedern/Nidda mit Schindler oder Hannah Niebergall individuell richtig starke Spielerinnen, für mich kommt die Mannschaft aber ganz klar über das Kollektiv. Sie verteidigen sehr leidenschaftlich, spielen äußerst diszipliniert und haben ein richtig schnelles Umschaltspiel, aber nicht nur was den Übergang in den Angriff, sondern auch was den Rückzug angeht«, findet Köhler lobende Worte für den hessischen Kontrahenten, der aufgrund des schwachen Saisonbeginns nichts zu verschenken hat.

Immerhin wird die HSG Lumdatal die letzte Drittligapartie des Jahres wohl mit »voller Kapelle« angehen können, alle Spielerinnen waren Ende der Woche fit und einsatzfähig. »Wir wollen es wieder schaffen, mehr Kompaktheit in unsere Deckung zu bekommen und dass eine Spielerin Wege für die andere macht. Zudem haben wir an unserem Umschaltspiel gearbeitet, um zu leichten Toren zu kommen, wir brauchen aber definitiv auch einen guten Rückzug«, so der Trainer.

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