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»Wird Zeit für den ersten Sieg«

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Von: Christian Németh

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»Hergehört, Männer«: Pointers-Headcoach Daniel Dörr (r.) und sein »Co« Dejan Kostic wollen mit ihrer Mannschaft den SC Rist Wedel knacken. Foto: Friedrich © Friedrich

Gießen (cnf). Die nach zwei Spieltagen noch sieglosen Aufsteiger der Gießen Pointers haben am Samstagabend ihr zweites Heimspiel in der 2. Basketball-Bundesliga ProB (Nord) vor der Brust. Zu Gast in der Sporthalle Gießen-Ost ist diesmal der ebenfalls noch punktlose SC Rist Wedel, der allerdings erst eine Partie absolviert hat.

Gießen Pointers - SC Rist Wedel (Sa., 20 Uhr)

Einige Tage nach der 58:70-Auswärtsniederlage bei den BSW Sixers im sachsen-anhaltinischen Sandersdorf, bei der die Mittelhessen vor allem die Anfangsphase verschliefen, konstatiert Pointers-Headcoach Daniel Dörr rückblickend: »Wir hatten vor allem in der Offensive Probleme, da kommen wir einfach noch nicht richtig aus dem Tritt. Wir müssen schauen, dass wir gefährlicher werden, nicht nur über unseren Amerikaner Jalen Gibbs oder über Benjamin Lischka - daran müssen wir weiterhin arbeiten.« Tatsächlich sind die beiden Leistungsträger aktuell die beiden einzigen Gießener Spieler, die ein zweistelliges Scoring aufweisen und jeweils auf rund 20 Punkte pro Begegnung kommen.

Bereits gegen den kommenden Kontrahenten aus Schleswig-Holstein soll es besser laufen und die Offensiv-Power von mehreren Schultern gestemmt werden, auch wenn Dörr von den Nordlichtern keine Geschenke erwartet: »Rist Wedel ist natürlich nicht zu unterschätzen. Generell würde ich sagen, dass es in dieser Liga keine schwachen Gegner gibt.«

Der SC schaffte es im vergangenen Jahr bis ins Playoff-Halbfinale der ProB, wo er knapp gegen den späteren ProA-Aufsteiger Dresden Titans scheiterte. Bei ihrem ersten und bis dato einzigen Duell in der neuen Runde gingen die Korbjäger von der Elbe mit 71:75 als Verlierer gegen die TKS 49ers Stahnsdorf vom Court, machten es hierbei aber bis in die Schlusssekunden hinein spannend.

Besonderes Gefahrenpotential hat Daniel Dörr im Wedeler US-Point Guard Harrison Cleary ausgemacht, der zum Saisonauftakt satte 26 Punkte beigesteuert hatte. Der 24-Jährige stieß erst im Sommer zu den Norddeutschen und soll, wie sein Coach Stephan Blode vor der Runde festhielt, neuer »Kreativfixpunkt« in Wedel werden. »Aber auch sonst sind die auf allen Positionen gut besetzt«, möchte Daniel Dörr den Fokus nicht nur auf Cleary setzen und ergänzt: »Das wird ein ganzes Stück Arbeit, aber es wird Zeit, dass wir nun unseren ersten Saisonsieg einfahren.«

Nur Kenntemich fehlt weiterhin

Was aus zuversichtlich stimmt: In personeller Hinsicht können Dörr und sein Co-Trainer Dejan Kostic am Wochenende, vom nach wie vor verletzten Christoph Kenntemich abgesehen, wohl aus dem Vollen schöpfen. Auch der zuletzt gesundheitsbedingt fehlende David Amaize wird wieder mit an Bord sein.

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