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Youngsters im Pokalfieber

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Gießen (hüt). Zwei Tore fehlten den Mittelhessen Youngsters am Ende, um die große Überraschung zu schaffen und den Nachwuchs des SC Magdeburg im Sechzehntelfinale um die Deutsche Meisterschaft in der Jugendhandball-Bundesliga zu besiegen.

Mittelhessen Youngst. - VfL Horneburg (Sonntag, 16 Uhr)

Nach dem Ausscheiden geht die Saison für die Mannschaft der beiden Trainer Mario Weber und André Ferber nun im DHB-Pokal weiter. Auch hier starten die Mittelhessen im Achtelfinale und müssen das Top-Four-Turnier am Ende erreichen, um die direkte Qualifikation für die JHBL-Saison 2022/23 zu schaffen.

Der Weg dahin wird kein leichter, schon im am Wochenende beginnenden Achtelfinale wartet mit dem VfL Horneburg ein Gegner, der die nächste Meisterschaftsrunde sogar noch knapper verpasst hat als die Youngsters, genauer gesagt um genau einen Treffer. Im Nordderby gegen den Nachbarn HSV Hamburg trennte man sich im Rückspiel 31:31 (14:16), hatte aber das Hinspiel knapp mit 25:26 verloren und verpasste dabei am Ende mit einer guten Chance noch den Siegtreffer.

Auch deswegen ist Youngsters-Coach Mario Weber gewarnt: »Der VfL scheint ein sehr unbequemer Gegner zu sein, der in der Deckung sehr variantenreich aufgestellt ist und hier die Systeme auch mehrfach wechselt. Sie sind eine sehr emotionale Mannschaft, haben zu Hause eine tolle Stimmung in der Halle und sogar einen Stehblock, der den Zuschauern und Spielern einheizt.«

Horneburg kommt wie die Youngsters aus der Meisterrunde B, wo man hinter dem THW Kiel mit 23 Punkten aus 14 Spielen souverän den zweiten Platz erreichte. Aufpassen müssen die Youngsters-Deckung vor allem auf die beiden Horneburger Jonas Gerkens und Ole Hagedorn, die für die meisten Treffer verantwortlich sind.

Im Hinspiel wollen sich die Youngsters möglichst einen komfortablen Vorsprung herausspielen, um eine Woche später in der Horneburger Halle bestehen zu können.

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