Zapf macht Lollar glücklich

  • schließen

Gießen (pot). In der Männerhandball-Landesliga Mitte spricht Heimcoach Claus Well der TSF Heuchelheim von einem klar verlorenen Punkt.

TSF Heuchelheim - HSG Lollar/R. 28:28

Im Derby gegen die HSG Lollar/Ruttershausen hatten die Gastgeber am Ende eigentlich die Nase vorne und kassierten kurz vor dem Spielende dann doch noch den 28:28 (16:14)-Ausgleich und Endstand. »Wir können uns im Moment noch gar nicht richtig erklären, wie diese Situation zustande kommen konnte. Eigentlich haben wir alles im Griff und stehen am Ende doch mit einem Zähler zu wenig da«, so Well. Noch in der 58. Minute markierte Außenakteur Dennis Weber beim 28:25 die vermeintliche Vorentscheidung zugunsten der Hausherren. Doch dann sollten die für das Heimteam so unerklärlichen zwei Minuten folgen, in denen Chancen entweder vergeben wurden, aber auch von Seiten der Unparteiischen der mehrfach als notwendig erachtete Pfiff nicht erfolgte.

Auf einmal war es dann Robin Zapf, der etwa 30 Sekunden vor dem Ende zum 28:28 verwandelte. »Auch zuvor haben wir die Spielkontrolle auf unserer Seite und sind in meinen Augen die bessere Mannschaft. Aus meiner Sicht hat Lollar richtig Glück gehabt, dass sie diesen Punkt noch retten konnten«, erklärte Well.

Insbesondere nach dem Wiederanpfiff drehten die Heuchelheimer richtig auf und zogen in der 33. Minute durch Björn Hofmann auf 19:14 davon. Damit zwangen sie Gästetrainer Dino Dragicevic zu einer Auszeit seiner Mannschaft. Dennoch erarbeiteten sich aber die TSF weiter Feldvorteile und münzten dies bis zur Schlussphase auch auf der Anzeigetafel um. Dochdann folgte der Einbruch. »Das ist für uns einfach unheimlich bitter. Diese Punkte hätten wir eindeutig mitnehmen müssen«, monierte Well.

Heuchelheim: Winter, Maurer; Foos (3), Kaplan, Hoffmann (1), Brühl, Kunz, Schmidt, Weber (9/5), Bender (4), Rinn (4), Hofmann (5), Kröck (2)

Lollar: Sänger, Moutopoulos; Hümmer (4), Engel, Zapf (3), Omicevic (2), Weidner (5), Los Santos (4), Großhaus, Reuschling (4), Brennecke, Breser (5), Lindenthal (1)

Zuschauer: 98 - Schiedsrichter: Rudolph/Rudolph - Zeitstrafen: 8:8 - Siebenmeter: 6/5 : 4/2

Das könnte Sie auch interessieren