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Zeit für eine andere Sammelstrategie

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Gießen (rd). Redlich nährt sich das Eichhörnchen. Sammelt eine Nuss nach der anderen, gräbt noch eine aus und findet eine weitere. So kommt es durch den Winter. Aber mühselig. Die Kollegen, die mal drei Nüsse auf einmal ausbuddeln, stehen letztlich doch besser im Futter.

Nun, der FC Gießen ist kein Eichhörnchen, aber die im Sport gerne gebrauchte Metapher passt irgendwie schon. So richtig packt die Elf von Daniyel Cimen einfach nicht zu. Und die Punkte-Sammelstrategie der Mittelhessen kann ins Auge gehen, denn mit dem einen Zähler aus Balingen ist der FCG zwar über dem ominösen Strich, aber angesichts der Sammelbereitschaft der Konkurrenz geht es in den gefährdeten Gefilden der Regionalliga Südwest derart eng zu, dass eigentlich nur deren drei wirklich Luft verschaffen.

Selbst die bereits abgeschriebene Truppe von Schott Mainz ist wieder dran. Und dass Sascha Mölders für die Großaspacher ein Königstransfer werden könnte, bewies er mit seinen drei Treffern beim 4:0 in Pirmasens nachhaltig. 24, 24, 24, 23, 23, 22. Die letzten sechs Plätze der Tabelle liegen dicht an dicht, ein Sieg kann da Wunder wirken. Am kommenden Samstag gegen Aalen wäre der richtige Zeitpunkt dafür. Denn der VfR kommt ohne den geschassten Trainer Uwe Wolf. Kein Wolf? Eine gute Chance für die Eichhörnchen.

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