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Zitterpartie nach Blitzstart

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Gießen (kop). In der Handball Landesliga Mitte teilen sich die HSG Goldstein/Schwanheim und die TSF Heuchelheim die Punkte. Die Begegnung am Samstagabend endet 33:33 (14:18) unentschieden, wodurch beide Teams ihren ersten Zähler einfahren. In einer spannenden Partie treffen die Heuchelheimer eine Minute vor dem Abpfiff zum Ausgleich und haben danach sogar noch die Chance auf den Auswärtssieg.

HSG Goldstein/S. - TSF Heuchelheim 33:33

TSF-Trainer Claus Well sprach nach Abpfiff von zwei unterschiedlichen Halbzeiten. »Im ersten Durchgang hat Goldstein viele Fehler gemacht. Wir haben vorne gut gespielt und haben hinten mit Sascha Winter einen starken Torwart gehabt. Im zweiten Durchgang war es dann andersrum. Da hat Goldstein besser gespielt und unsere Fehler ausgenutzt. Somit geht das Unentschieden in Ordnung.«

Die Gäste fanden besser ins Spiel und legten gleich mit 6:1 vor (8.). Mit Lukas Foos auf Halbrechts (10 Tore) und Niko Hoffmann auf Halblinks (8 Tore) zeigten zwei Spieler eine gute Leistung, deren Treffer am letzten Wochenende noch gefehlt hatten. Im ersten Durchgang kamen die Frankfurter noch nicht ins Spiel, zur Halbzeit lagen sie mit 14:18 zurück.

Mit der Einwechslung von Stipe Vrdoljak änderte sich der Spielverlauf. Zwar lagen die Heuchelheimer zunächst weiterhin in Führung, in der 40. Minute aber kamen die Gastgeber das erste Mal auf ein Tor heran (21:22). Well nahm die Auszeit, um zu verhindern, das Spiel aus der Hand zu geben. Keine sechs Minuten später gelang es der HSG, aber nicht nur auszugleichen, sondern das erste Mal ihrerseits in Führung zu gehen. Niko Schroth sorgte mit einem Doppelpack für das 24:23 (46.). Diesem Ein-Tore-Rückstand rannten dann die TSF hinterher. Zwar kamen sie immer wieder zum Ausgleich, die Führung gelang ihnen aber nicht mehr. Nachdem TSF-Linksaußen Felix Brühl eine Minute vor Schluss das letzte Tor der Partie erzielen konnte, hatte sein Team sogar die Chance, im letzten Angriff noch das Siegtor zu erzielen. Da dies aber nicht gelang, teilen sich die Mannschaften die Punkte.

»In so einem Auswärtsspiel muss man punkten. Da uns das gelungen ist, bin ich zufrieden. Vrdoljak war im zweiten Durchgang der beste Spieler, hat uns immer wieder vor Probleme gestellt. Klar haben wir am Ende sogar noch die Chance auf einen Sieg, aber ein Punkt in Goldstein ist okay,« fasst Well das Spiel zusammen.

HSG Goldstein/Schwanheim: C. Stade; B. Stade (5), N. Vrdoljak (2), S. Vrdoljak (7), Storck (4), Kleiber (5), Wernig (1), Latif (1), Schroth (5), Hostert, Bachmann, Jankovic (2/1), Schwer (1)

TSF Heuchelheim: Winter, Geier; Reuschling, Hennig, Foos (10), Hoffmann (7), Brühl (5/1), Kunz, Schmidt (1), D. Weber (4/2), Bender, Rinn (4), J. Weber, Kröck (2)

Zuschauer: 46 - SR: Bur henn/Linscheid - Zeitstrafen: 4:10 in Minuten - Siebenmeter: 1/1:3/3

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