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Zu viele Fehler werden zum Verhängnis

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Düsseldorf (mol). Die HSG Lumdatal hat in der Dritten Frauenhandball-Liga nicht an die starke Vorwochenleistung gegen Rodgau Nieder-Roden anknüpfen können und bei Fortuna Düsseldorf am Samstagabend eine klare 21:28 (10:15)-Niederlage einstecken müssen. Sicherlich hingen die Trauben im Gastspiel beim Tabellendritten vorab schon hoch. Dass sich der Favorit am Ende so klar behauptete, lag allerdings nicht zwingend am starken Auftritt der Gastgeberinnen.

Fortuna Düsseldorf - HSG Lumdatal 28:21

»Der Sieg Düsseldorfs ist definitiv verdient. Sie verfügen auch wirklich über richtig starke Individualistinnen. Dennoch bin ich heute etwas enttäuscht, denn ich bin der Meinung, dass mehr drin gewesen wäre«, beschrieb HSG-Trainer Marcel Köhler und untermauerte seine Ansicht noch: »Wir haben 15 völlig freie Chancen vergeben und dazu zehn technische Fehler ohne Not oder Gegnerdruck gemacht. So kannst du in dieser Klasse dann natürlich kein Spiel gewinnen.«

Der Chancenwucher der Gäste begann früh mit einem verworfenen Siebenmeter, insgesamt drei von fünf HSG-Versuchen landeten nicht im Tor. Trotzdem hielt Lumdatal das Spiel bis zum 4:4 (12., Selina Sauer) offen, ehe das Team aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt das Kommando übernahm. Über das 8:5 (17.) und 11:7 (21.) setzte sich die Fortuna bereits zur Pause auf 15:10 ab. Die Entscheidung war es aber noch nicht, denn bis zur 43. Minute kämpften sich die Mittelhessinnen nach einem Doppelpack von Doreen Schlapp nochmal auf 16:19 heran. Doch die einfachen Fehler im Angriffsspiel brachen der Köhler-Sieben in der Folge das Genick. So konnte sich Düsseldorf über das 21:16 (47.) auf 25:18 (51.) absetzen und hatte die Punkte damit bereits knapp zehn Minuten vor dem Ende eingetütet. »Das war heute insgesamt einfach nicht genug. Auch in der Abwehr waren wir leider oft einen Schritt zu spät. Wobei man sagen muss, dass Düsseldorf das auch stark gemacht hat, beispielsweise im Zusammenspiel zwischen dem Rückraum und dem Kreis. Und dennoch wäre es definitiv nicht nötig gewesen, mit einer solch klaren Niederlage aus der Halle zu gehen«, so Köhler abschließend.

Fortuna Düsseldorf: Happe, Jackstadt, Watermeier - Otten (5), Gipperich (1), Münch, Klinnert (3), Bergschneider (2), Söntgen (2), Szücs, Herbak, Knippert (1), Freude (3), Heinrichs (10/4), Steinhausen (2).

HSG Lumdatal: Schütz, Olemotz - Sauer (2), Schlapp (3), Franziska Müller (2/1), Mohr (4), Schneider (1), Schwabauer (4), Hasenkamp (1/1), Madeleine Müller (3), Parma (1), Bulling, Smajek, Fuhrländer.

Schiedsrichterinnen: Stache/Wegmann (Dortmund). - Zuschauer: 100. - Zeitstrafen: eine (Bergschneider), zwei (Schneider, Fuhrländer). - Siebenmeter: 5/4, 5/2.

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