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Zufrieden auf schwieriger Strecke

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Von: Jörg Theimer

Gießen/Darmstadt (jth). Der Darmstadt-Cross setzt Maßstäbe und das auch noch nach über 30 Jahren! Erneut fanden auf dem Freigelände in der Heimstättensiedlung EM-Qualifikationsrennen (2022 für die Mixed-Staffel) statt, es gibt Wertungspunkte zum Deutschen Cross-Cup, so dass kompakte Startfelder vor allem im Nachwuchsbereich garantiert sind.

Der Wettergott meinte es an diesem Tag allerdings nicht gut mit dem Veranstalter. Teilweise heftige Regengüsse und folglich aufgeweichter Untergrund machten es den Läufern schwer die Strecke zu bewältigen. Die Streckenlängen der Wettbewerbe wurden hinsichtlich der in Löningen terminierten Deutschen Crossmeisterschaften angepasst, sodass die Lauf-Wettbewerbe Formtest-Charakter hatten.

So auch für eine kleine Abordnung der Mittelstrecklergruppe des LAZ Gießen/TSG Lollar. Mit Maximilian Rößler, Thilo Wüsten männl. Jgd U20 (600m) Laurenz Müller M15 (2500m) und Benjamin Lückert Aktive (1800m) gingen die Athleten in ihren jeweiligen Altersklassen an den Start. Bei kühlen und regnerischen Temperaturen waren Kraftausdauer auf dem Wiesengelände gefragt.

Für Rößler und Wüsten hieß es, sich über den 600m Vorlauf unter die ersten Acht für das Finale 60 Minuten später zu qualifizieren. Das funktionierte souverän. Bei Zeitgleichheit von 1:49 Minuten durchliefen Wüsten und Rößler als Dritter und Vierter die Ziellinie. Im Finale legte Rößler sogleich einen guten Start hin und setzte sich an die Spitze des Feldes, Drei Läufer konnten folgen und zogen an ihm vorbei. Auf der Zielgeraden spielte er seine Sprintfähigkeit aus, überholte noch einen Läufer und sicherte sich Platz drei in 1:42,9. Dicht dahinter auf Platz fünf landete der Neuling Wüsten in guten 1:45,5. Minuten. Zufriedene Gesichter deshalb bei den LAZ-Athleten und Trainer Erich Gebhardt.

Der 15-jährige Laurenz Müller musste eine Strecke von 2500m bewältigen. Nach gesundheitlichen Problemen und Nachholbedarf im Ausdauerbereich ein schwieriges Unterfangen bei dieser schweren Crossstrecke, trotzdem wollte er sich der Herausforderung stellen. Nach dem Startschuss ließ er es vorsichtig angehen, um nicht zu überpacen. Seine Kräfte teilte er gut ein und konnte somit im letzten Drittel noch zulegen, um im Schlusssprint den fünften Platz in 9:37 erobern.

Bei den Aktiven war Benjamin Lückert über 1800m am Start. Dieses war als EM-Qualifikationsrennen ausgeschrieben. In dem stark besetzten Teilnehmerfeld belegte er einen achtbaren zehnten Platz in 6:38,3 Minuten.

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