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Zufriedenes Schlusslicht

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Achtbar geschlagen: Die HSG Lumdatal mit Svenja Mohr kann in der 3. Liga überzeugen. © Bär

Lumdatal. Praktisch als Aufsteiger galt in diesem Jahr die HSG Lumdatal in der Dritten Frauenhandball-Liga, nachdem in der Vorsaison coronabedingt nur drei Partien absolviert werden konnten. Und auch wenn das Team von Marcel Köhler in der zwölf Mannschaften starken Staffel D am Ende den letzten Tabellenplatz innehatte, ist der HSG-Trainer mit den Leistungen seiner Mannschaft in der Hauptrunde alles andere als unzufrieden.

»Wenn mir vorab einer gesagt hätte, dass wir elf Punkte holen würden, hätte ich das nicht unbedingt geglaubt. Aber diese Zähler haben wir uns wirklich erarbeitet und redlich verdient. Ich bin wirklich sehr zufrieden«, so Köhler, der aber auch weiß, dass gewisse Unterschiede unübersehbar waren.

»Im Prinzip sind wir in dieser Klasse mit einer Landesliga-, im besten Fall mit einer Oberliga-Mannschaft angetreten. Da war es klar, dass wir auch in einigen Spielen richtig auf die Nuss bekommen werden. Wir sind auf viele Mannschaften getroffen, in denen Spielerinnen natürlich von Grund auf eine richtig starke individuelle Ausbildung genossen haben. Aber wir haben versucht, diese Nachteile durch Kampf und Einsatz wettzumachen, was uns sehr, sehr oft gelungen ist. Der Kampfgeist meiner Mannschaft war wirklich enorm.«

Vor allem in heimischer Umgebung waren die Lumdataler Damen zu besonderen Leistungen fähig und fuhren neun der elf Zähler in Heimspielen ein. Neben Siegen gegen den TB Wülfrath und den 1. FC Köln gelangen auch Erfolge in den Hessenderbys gegen die HSG Gedern/Nidda sowie die HSG Rodgau/Nieder-Roden. Den einzigen Auswärtssieg konnte die Köhler-Truppe in der Partie bei »Lieblingsgegner« Köln bejubeln.

Mit zwei Pluspunkten geht das Team nun in die sechs Mannschaften umfassende Abstiegsrunde, in der nun noch je zwei Partien gegen die Ibbenbürener Spvg 08, den Königsborner SV sowie PSV Recklinghausen warten.

»Gut verkaufen«

In letztgenannter Stadt im Ruhrgebiet startet Lumdatal auch am Wochenende 30. April/1. Mai, den Klassenerhalt gibt der Coach aber - wie schon zu Saisonbeginn - nicht aus. »Wir wollen uns weiterhin gut verkaufen und haben das Ziel, in dieser Runde nicht Letzter zu werden. Ich würde schon gerne noch zwei oder drei Siege holen. Und natürlich wollen wir auch unseren Zuschauern noch guten Handball bieten«, betont Köhler.

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