Zum frühen Abgang Volker Münns bei TuBa Pohlheim

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Es ist einzigartig, was am Sonntag bei TuBa Pohlheim vorgefallen ist: Volker Münn, mit (beidseitiger) Vorfreude zu seinem Ex-Verein zurückgekehrt, ist schon nach einem Spiel (und der ersten Niederlage) nicht mehr Übungsleiter des Verbandsligisten. Das an sich ist schon ungewöhnlich. Dass aber mit Kevin Rennert ein offensichtlich angesäuerter Spieler seinen eigenen Coach anzählt, der Trainer sich daraufhin Rückendeckung von den Vereinsverantwortlichen erhofft, dann aber selbst gehen muss, das ist doch mal was Neues.

Dass es dann offiziell heißt, es sei in "beiderseitigem Einvernehmen" geschehen: geschenkt. Das sind Plattitüden, beim Profi-Zirkus abgeguckt. Allein der Ablauf verweist darauf, dass das beiderseitige Einvernehmen maximal ein beiderseitiges "so geht's gar nicht" bedeutet. Offensichtlich war das Comeback Münns bei TuBa ein großes Missverständnis. Auf Anfrage teilte der Ex-Profi am Tag danach nur mit: "Kein Kommentar." Aber auch TuBa Pohlheim sollte auf die Worthülse "beiderseitiges Einvernehmen" besser verzichten. Es passt nicht. Rüdiger Dittrich

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