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Zumindest tabelleraisch in Favoritenrolle

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Gießen (mol). Von den heimischen Vertretern der Männerhandball-Oberliga genießen sowohl die HSG Pohlheim als auch die HSG Wettenberg am Samstag Heimrecht und befinden sich gegen den TV Petterweil bzw. die HSG Großenlüder/Hainzell zumindest tabellarisch in der Favoritenrolle. Auf Reisen gehen muss am Sonntag Tabellenführer HSG Kleenheim/Langgöns, der bei der zuletzt klar im Aufwärtstrend befindlichen SG Bruchköbel eine harte Nuss zu knacken hat.

HSG Pohlheim - TV Petterweil (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Holzheim): Nachdem sich in den letzten vier Wochen Ligaspiele mit spielfreien Wochenenden stetig abgewechselt haben, sind die Pohlheimer am Samstag wieder gefordert und wollen den zweiten Tabellenplatz untermauern. Doch auch wenn Gegner Petterweil nur auf dem sechsten Rang liegt, zeigte das unglückliche 24:25 unter der Woche gegen Topteam Melsungen II, das zudem in der Schlusssekunde zustande kam, dass es den Gegner nicht zu unterschätzen gilt. »Ich denke, dass wir trotz der Ausfälle im Rhythmus sind. Im Hinspiel haben wir unsere Qualitäten gezeigt und wollen natürlich auch zuhause unserer Favoritenrolle gerecht werden. Dazu brauchen wir die gleiche Einstellung wie Anfang Dezember. Dass wir ausgeruht sind, während Petterweil unter der Woche antreten musste, könnte auch noch ein Pluspunkt sein«, so Andi Lex, der berufsbedingt auf Thimo Wagner verzichten muss.

HSG Wettenberg - HSG Großenlüder/Hainzell (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle der Gesamtschule Gleiberger Land Launsbach): Neben der Derbyniederlage in Oberkleen (19:25) mussten die Wettenberger auch die Nachricht verkraften, dass ihnen am Ende der Qualirunde ein Zähler wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter-Solls verloren geht. Dennoch ist Meisterrundenplatz vier nicht weit entfernt, da es in der kommenden Woche aber gleich doppelt gegen Topteam MT Melsungen II geht, sind Punkte gegen das Staffel-Schlusslicht fast schon Pflicht. Das Hinspiel in Großenlüder ging allerdings mit 27:33 verloren, und auch vor dem Rückspiel plagen Axel Spandau Personalsorgen. Neben den Langzeitverletzten wird auch weiterhin Tom Warnke (Schulter) fehlen, zudem fällt Jonas Schmidt aus. »Dennoch wollen wir uns für das Hinspiel revanchieren und den Kontakt zu den Playoff-Plätzen halten«, sagt Spandau: »Großenlüder hat eine groß gewachsene Abwehr, die gilt es daher, kreativ zu bespielen.«

SG Bruchköbel - HSG Kleenheim-Langgöns (Sonntag, 17 Uhr, Dreispitzhalle Bruchköbel): Nach schwachem Saisonstart hat sich der ehemalige Drittligist gefangen, nach drei Siegen in den letzten vier Spielen liegen die Südhessen auf Meisterrundenplatz vier. Eine gute Deckung dürfte daher für den aktuellen Spitzenreiter der Schlüssel sein, beim 22:19 im Hinspiel war die Abwehrleistung der Wendlandt-Truppe herausragend. »Bruchköbel hat einen wurfgewaltigen Rückraum und einige sehr erfahrene Spieler, die auch über Jahre in der Dritten Liga oder sogar höher gespielt haben. Sie sind heimstark und sehr gut in die Rückrunde reingekommen. Wir brauchen ein gutes Rückzugsverhalten und viel Kampf, um eine Chance zu haben«, glaubt daher der SGK-Trainer .

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