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Zwei Gegner aus Sachsen

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Waldgirmes. Es ist angerichtet! Mit fast voller Kapelle wollen die Zweitliga-Volleyballerinnen des TV Waldgirmes bei ihrer Doppelspieltag-Premiere auch die ersten Punkte der Saison 2022/23 behalten.

Was im ersten Duell des Wochenendes vermutlich leichter fallen wird als im zweiten. Während am Samstag (20 Uhr) der ebenfalls noch sieglose VCO Dresden seine Visitenkarte in der Sporthalle der Lahntalschule Atzbach abgibt, wartet am Sonntag (16 Uhr) mit den ESA Grimma Volleys eine Truppe auf die Lahnauerinnen, die nach Einschätzung aller Experten am Ende ein deutliches Wörtchen in Richtung Titelvergabe mitreden wird.

Samstag-Kontrahent VC Olympia Dresden ist quasi identisch mit der U18-Nationalmannschaft. Die meist 16- und 17-jährigen Talente spielen außer Konkurrenz im Unterhaus und können nicht absteigen.

Als Farmteam der Erstligisten VCO Berlin und Dresdner SC bildet Bundesstützpunkttrainer Andreas Renneberg Talente aus, deren Ziel es ist, irgendwann einmal olympisch aufzuschlagen. Dies geschieht unter äußerst professionellen Bedingungen mit einem Rundum-Sorglos-Paket, bestehend aus Schule, Internat, medizinischer und psychologischer Betreuung sowie täglichen Übungseinheiten. »Das duale System aus Training und Schule bietet die optimale Vorbereitung auf die Zeit als Profisportler«, weiß Renneberg aber auch, dass die 2. Bundesliga nicht nur eine Zwischenstation, sondern vor allem eine harte Schule für seine Mädels darstellt.

Genau da möchte TVW-Trainer Samuel Schoele ansetzen. »Noch ist Dresden nicht besonders eingespielt, darin besteht unsere große Chance«, so der 40-Jährige, der froh ist, auf den vermeintlich leichteren der beiden Kontrahenten im ersten Match zu treffen. »Vielleicht sind unsere Beine am Sonntag schwerer.«

Dann gastiert mit den ESA Grimma Volleys das zweite Team aus Sachsen in Atzbach. Im Gegensatz zu Dresden verfügen die Frauen aus dem Tal der Mulde nahe Leipzig über eine eingespielte Truppe, die zuletzt mit einem 3:0-Erfolg über den TV Altdorf für Furore sorgte, davor aber seine einzigen beiden Saisonniederlagen bei den Roten Raben Vilsbiburg II und bei der TG Bad Soden zu quittieren hatte.

»Grimma wird keine leichte Aufgabe«, weiß Samuel Schoele, der in dieser Woche im Training auf Lea Spitzenberger, die mit Fieber im Bett lag, verzichten musste, der jedoch hofft, die 23-Jährige am Wochenende wieder einsetzen zu können. Kaja Schweitzer fehlt nur am Samstag, das sie Trauzeugin bei der Hochzeit ihrer Schwester ist. Sollte der ersten Saisonsieg gelingen, wird sie es also verschmerzen können, nicht dabei gewesen zu sein.

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