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Zwei Sechs-Punkte-Spiele im Tabellenkeller

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Gießen (mol). Mit großer Moral hat sich der FC Gießen II in seiner letzten Partie der Fußball-Verbandsliga Mitte beim FV Biebrich nach einem 0:2-Rückstand noch ein 2:2-Unentschieden erkämpft. Zwar hilft den Mannen von Trainer Thomas Turgut im Kampf um den Ligaverbleib jeder Zähler, soll eine Aufholjagd aber nochmal richtig Fahrt aufnehmen, so benötigt man wohl nur noch Dreier.

Vor allen Dingen in den nächsten beiden Spielen, denn vor dem regulären Duell des nächsten Spieltages gegen den Vorletzten Germania Schwanheim wartet auf die Universitätsstädter heute Abend (20 Uhr) noch die Nachhol-Begegnung bei der SG Walluf. Zwei Mal musste das Match schon coronabedingt verlegt werden, nun hoffen die Gießener auf eine Austragung und natürlich darauf, beim Tabellen-15. im Rheingau einen Erfolg zu feiern, um die »rote Laterne« abgeben zu können.

»Das war wirklich stark, wie wir nach dem 0:2 zurückgekommen sind. Am Ende hatten wir sogar noch Chancen, das Spiel komplett zu drehen. Das zeigt mir aber vor allem, dass es in der Mannschaft absolut stimmt und dass wir auch mit dem Druck im Abstiegskampf umgehen können. Auch wenn »müssen« kein schönes Wort ist im Fußball, so müssen wir in Walluf und das nächste Spiel gegen Schwanheim einfach gewinnen, wenn wir nochmal einen Fuß in die Tür bekommen wollen«, weiß der FCG-Trainer, dass in den beiden »Sechs-Punkte-Spielen« auch sechs Punkte herausspringen müssen. Druck hat aber auch das Team aus Walluf, das mit 25 Zählern fünf vor dem FC Gießen und nur zwei hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz liegt. Und in das Heimspiel geht das Team von Daniel Dillitz sicherlich auch mit gehörigem Selbstvertrauen, denn am vergangenen Wochenende gelang ein 2:1-Erfolg beim Tabellennachbarn FC Waldbrunn. »Ich erwarte wirklich ein enges und hartes Spiel, in dem um jeden Zentimeter gekämpft wird. Beide Mannschaften wissen um die Bedeutung der Partie«, sagt Turgut. Der kann wieder auf Gabriel Gülec bauen, auch Yannick Schwabe ist eine Option. Zudem hofft Gießens Übungsleiter auch noch auf Unterstützung aus der ersten Mannschaft. »Das müssen wir schauen, ob sich noch was tut!«, so Turgut abschließend.

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