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Zweikampf

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Engagiert an der Seitenlinie: Tim Straßheim, der Trainer der HSG Hungen/Lich. Foto: Friedrich © Friedrich

Gießen (pie). Drei Spiele mit Gießener Beteiligung wurden am Wochenende in der Handball-Landesliga der Frauen ausgetragen. Das Spiel der TSG Leihgestern II gegen die HSG Kleenheim-Langgöns II ist für das kommende Wochenende terminiert.

Die HSG Hungen/Lich bleibt nach dem 31:23 (16:12)-Sieg gegen Eintracht Frankfurt Tabellenzweiter. Zu Beginn verlief das Spiel so gar nicht nach dem Geschmack vom Trainergespann Tim Straßheim und Brian Whisnant. Ihre Damen lagen schnell mit 2:4 hinten und erzielten erst in der 18. Minute beim 9:8 von Lucia Schneider die erste eigene Führung. »Die Mannschaft wollte und vielleicht wollte sie auch zu viel«, sinnierte Straßheim. Es war die schwache Chancenverwertung der HSG, die die Eintracht im Spiel hielt. »Wir müssen im Angriff konzentrierter abschließen, mehr nach den Torhütern gucken. Wir müssen wieder mehr miteinander spielen und nicht, wie gegen die Eintracht, nach fünf Sekunden den Abschluss suchen.«

In der Folge stabilisierten sich seine Damen, auch wenn die Ruhe im Spiel der HSG momentan fehlt. In der zweiten Halbzeit legte Hungen/Lich einen 7:0-Lauf hin, der in der 39. Minute das 23:12 bedeutete. »Wenn wir weiter den Anspruch haben, oben mit dabei zu sein, müssen wir, was Kaltschnäuzigkeit, die konsequente Abwehrarbeit bis zum Schluss und Chancenverwertung angeht, ein anderes Auftreten an den Tag legen«, erklärte Straßheim, der Verbesserungen im taktischen Bereich sieht. »Wir haben es uns eher durch individuelle Fehler schwer gemacht und wissen, dass wir uns steigern müssen.«

Tore Hungen/Lich: Richter (1/1), Mitzkat (3), Knoblauch (3), Mulch (6), Schneider (6/3), Bayer (6), Emely Nau (3), Greta Nau (2), Schön (1).

»Unsere Damen hatten etwas gutzumachen«, sagte Coach Peter Tietböhl nach dem 34:24 (16:9)-Erfolg des TV 05/07 Hüttenberg gegen die TSG Oberursel II. Es hakte lediglich in der Anfangsviertelstunde im Getriebe des Landesliga-Spitzenreiters. Die TSG blieb bis zum 5:8 in Schlagdistanz, ehe sich die Gastgeberinnen nach einer Auszeit auf ihre Stärken besannen. Fortan steigerten sie die Abschlussquote »und auch unser Abwehrverband mit den Torhüterinnen stand sehr stark«, lobte Tietböhl. Mit einem Doppelpack markierte Lisa Tietböhl in der 34. Minute das 20:9, womit die Vorentscheidung zum Sieg schnell gefallen war.

Tore Hüttenberg: Rüspeler (1), Lisa Tietböhl (8), Seipp (3), Naumann (9/2), Happel (3), Roos (3), Ida Tietböhl (4), Saul (2), Löffler (1).

Einen jederzeit ungefährdeten 26:15 (11:4)-Sieg fuhr die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen gegen die HSG Wettenberg II ein. Einziges Manko der ansonsten tadellosen Leistung der Gastgeberinnen war die Chancenverwertung. »Das Spiel hätte deutlich höher ausgehen können«, erklärte Betreuer Lars Will, der die starke Abwehrleistung mit Unterstützung von Birgül Sarikaya im Tor unterstrich. Die einzige Führung der Gäste erzielte Katrin Schmidt beim 1:0 in der zweiten Minute. Danach spielte nur noch die gastgebende HSG. Sina Schmidt gelang beim 15:5 in der 37. Minute die erste Zehn-Tore-Führung. In den letzten Minuten gelang Wettenberg noch etwas Ergebniskosmetik. Von 10:25 konnten die Damen von Trainer Rüdiger Bechtold wenigstens noch auf 15:26 verkürzen.

Tore Dutenhofen/Münchholzhausen: Otto (1), Schoppe (3), Schmidt (2), Neul (6), Okpara (1), Neumann (5), Naumann (2), Weimer (5), Müller (1).

Tore Wettenberg: Blumrich (2), David (1), Drommershausen (3), Schmidt (3/2), Frank (1), Kant (2), Till (1), Weise (2).

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