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Zwischen Füße hoch und Abstiegssorgen

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Warnt seine Mannen vor dem anstehenden Gegner: HSG-Interimstrainer Andreas Klimpke. © Bär

Dutenhofen (flo). Jetzt gilt es: Für die Drittliga-Handballer der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen U23 stehen nun die entscheidenden Wochen an. Schaffen die Grün-Weißen den direkten Klassenerhalt und können ab Mitte März die Füße hochlegen? Oder müssen sie doch in die Abstiegsrunde? Mit einem Heimerfolg gegen die HSG Bieberau-Modau am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Dutenhofen) würde die Mannschaft von Interimstrainer Andreas Klimpke einen weiteren Schritt in Richtung Ligaverbleib machen.

Dutenhofen/M. - Bieberau-M. (Sa., 19.30 Uhr)

Viel enger, viel spannender könnte das Rennen um den vorzeitigen Klassenerhalt nicht sein. Neben den Mittelhessen, aktuell Fünfter, haben auch der Sechste TV Gelnhausen und der Siebte HSG Rodgau Nieder-Roden 19:15 Punkte auf dem Konto. Der TV Kirchzell, der als einziges bereits 18 Partien absolviert hat, ist dank des 27:26-Auswärtserfolgs bei der HSG Bieberau-Modau am Mittwoch mit 18:18 Zählern ebenfalls noch im Rennen. Nicht zu vergessen: In den letzten drei Spielen stehen noch zwei direkte Duelle an. Gelnhausen muss sowohl noch nach Dutenhofen als auch nach Nieder-Roden reisen. »Mit drei, vier Punkten aus den drei Spielen wären wir durch«, ist Klimpke deshalb überzeugt.

Nervosität ist bei den Grün-Weißen bislang jedenfalls nicht zu vernehmen. »Die Mannschaft«, sagt der Interimscoach, »hat die nötige Qualität.« Ist man sich seiner Sache also sicher in Dutenhofen und Münchholzhausen? Klimpke wiegelt ab: »Wir haben weder Angst noch fühlen wir uns in Sicherheit. Die Bedeutung ist uns aber sehr wohl bewusst. Wir müssen jetzt abliefern.«

Bieberau noch mit Aufstiegschancen

Gegen einen Gegner, der selbst noch Ambitionen hat. Die Südhessen wollen nämlich in die Aufstiegsrunde. Die Pleite gegen Kirchzell war gewiss ein herber Rückschlag, doch als Rangvierter hat Bieberau-Modau noch immer alles in der eigenen Hand. Der Dritte HaSpo Bayreuth hat zwar einen Punkt, aber auch ein Spiel mehr. Den Bronzeplatz zu erringen, würde ausreichen, da der Zweite HC Erlangen II mangels Aufstiegsberechtigung nicht an der Aufstiegsrunde teilnehmen darf.

Was am Samstag auf die Grün-Weißen zukommt, das wissen sie freilich. »Das ist eine erfahrene Mannschaft mit einer stabilen 6:0-Abwehr«, sagt Klimpke. Für dessen Mannschaft es deshalb umso bedeutsamer sein wird, sich gegenüber der durchwachsenen Angriffsperformance bei der 21:25-Auswärtspleite in Erlangen deutlich zu steigern. Der HSG-Trainer, der personell aus dem Vollen schöpfen kann, fordert: »Wir müssen diese Deckung in Bewegung bringen. Und das nicht mit Einzelaktionen, dann sind sie uns körperlich überlegen. Wir müssen es spielerisch, mit vernünftigen Auftakthandlungen und mit Konsequenz in unseren Aktionen lösen.«

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