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Zwischen gewonnen und verloren

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Gießen (pie) Zweigeteilte Tabelle in der Handball-Landesliga der Frauen. Im unteren Mittelfeld kämpfen die HSG Kleenheim-Langgöns II und die HSG Wettenberg II um den Anschluss an die oberen Regionen, während es für die TSG Leihgestern II schon jetzt nur noch um den Klassenerhalt geht. Mit nur einer Niederlage bleibt die HSG Hungen/Lich dem Spitzenreiter dicht auf den Fersen, der da TV Hüttenberg heißt und weiterhin seine weiße Weste bewahrt.

HSG Hungen/Lich - TSV Griedel (13:13): Der TSV Griedel kam mit der Empfehlung von fünf Siegen in Serie zur HSG Hungen/Lich, die es nie schaffte, sich entscheidend abzusetzen, sondern zeitweise einem Rückstand hinterherlief. Auch einem Dreierpack von Carmelina Mulch war es zu verdanken, dass sich die Gastgeberinnen mit einem 13:13-Unentschieden in die Pause retteten. »Ich hatte und habe großen Respekt vor der Truppe aus Griedel«, sagte HSG-Trainer Tim Straßheim hinterher. »Gegen sie zu spielen, ist immer unangenehm.« Auch nach dem Seitenwechsel ließen sich die Butzbacherinnen nie abschütteln. Die 19:15-Führung der HSG schmolz auf 22:20 dahin, auch begünstigt von zu vielen technischen Fehlern und Fehlwürfen. Am Ende setzte sich Hungen/Lich mit den letzten beiden Treffern der Partie aber durch. »Wir wissen, dass wir aktuell nicht unser wahres Leistungsvermögen abrufen«, so Straßheim. »Wir waren letztes Jahr noch in der Bezirksoberliga, nun sind wir eine Klasse höher plötzlich Zweiter. Das sollte niemand vergessen«, gab er zu bedenken.

Tore Hungen: Mitzkat (3), Steinruck (1/1), Knoblauch (3), Mulch (9), Schneider (4/1), Nau (3), Staub (1).

HSG Wettenberg - TSG Oberursel II 28:28 (14:16): Die HSG Wettenberg lief von Beginn an einem Rückstand hinterher. Die Gäste setzten sich immer wieder mit zwei Toren ab und so ging es mit 14:16 aus Sicht der HSG in die Kabine. »Wir haben viele gute Entscheidungen getroffen, aber oftmals ein bisschen Pech gehabt«, fasste HSG-Coach Rüdiger Bechthold zusammen. Obschon sich Wettenberg in den Abschlüssen deutlich verbessert zur Vorwoche präsentierte, lag man Mitte der zweiten Halbzeit mit 22:25 hinten. In der Folge bekam die HSG in der Abwehr das Kreisläuferspiel von Oberursel besser in den Griff und ging beim 26:25 von Franziska Müller in der 53. Minute erstmals in Führung. »Wenn ich mir die letzten 30 Sekunden anschaue, ist es ein verlorener Punkt«, so Bechthold. »Schaue ich auf die restliche 59:30 Minuten war das 28:28 ganz klar ein gewonnener Punkt.«

Tore Wettenberg: Müller (3), Lack (1), Fischermanns (14/5), David (2), Drommershausen (1), Strauß (1), Frank (5), Weise (1).

Im Stenogramm

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen - HSG Goldstein/Schwanheim 26:22 11:6)

Tore Dutenhofen/Münchholzhausen: Otto (7/6), Schoppe (1), Neul (2), Okpara (1), Neumann (2), Carotenuto (1), Walter (4), Weimer (6), Hels (2).

TV Hüttenberg - Eintracht Frankfurt 42:23 (16:10)

Tore Hüttenberg: Rüspeler (2), Seipp (3), Tietböhl (2), Naumann (10), Happel (10), Braun (5), Roos (5), Löffler (2), Andermann (1), Saul (2).

SV Seulberg -TSG Leihgestern II 32:28 (19:17)

Tore Leihgestern: Käs (2), Stein (4), Gerbich (3), Ivenz (1), Sanchez Perez (6), Klarner (3/1), Port (2), Engel (7/1).

HSG Eibelshausen/Ewersbach - HSG Kleenheim-Langgöns II (33:26 (14:11)

Tore: Kleenheim-Langgöns: Wulf (5), Bretz (1), Wolf (2), Klug (5), Arch (8/1), Manfraß (4), Pietzner (1).

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