Gespinst coronaler Rätsel

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Auch die Sportwelt ist in einem Gespinst coronaler Rätsel gefangen, die die Frage aufwerfen, ob hier seltsame Sportsgeister zugange sind, Virusse(n), deren Doping es ist, ganz viel Schindluder zu treiben? Denn normal ist das alles nicht mehr.nDie Gießen 46ers beispielsweise, genug gebeutelt von einer Niederlagenserie, die sie hart an den Rand des Abstiegs katapultiert hat, reisen nach Würzburg, gehen in die Halle, haben sich akribisch vorbereitet und müssen unverrichteter Dinge wieder abreisen.

Corona-Verdachtsfall auf den letzten Drücker. So ärgerlich, weil vor den turmhohen Hürden Oldenburg und Hamburg (turmhoch) Towers beim Team von Ex-Trainer Denis Wucherer eine reelle Chance bestand, Selbstbewusstsein und Punkte zu tanken. nOb der Reissalat auf der Rückreise, sozusagen der Reis(e)salat das wettmachen konnte, ist einerseits so fraglich, wie es andererseits sicher ist, dass Mannschaften wie den 46ers oder auch Würzburg und Vechta der Heimvorteil fehlt. Diesen Vereinen, die immer noch von enthusiastischem Publikum angetrieben werden, fehlen einfach die letzten motivierenden und den Gegner verunsichernden Prozentpunkte, die gegen die teueren und deshalb besser bestückten Kontrahenten entscheidend sein können.n Was Bad Nauheim in der DEL 2 dagegen fehlt, ist vor allem: Zeit und Muse. Es ist, das sei gesagt, am Rande des Irrsinns, welches Programm diese Pseudo-Profis in der zweiten Deutschen Eishockey Liga da abspulen müssen. Für nichts und wider nichts. Diese Strukturen müssen dringend neu justiert werden.nEine positive Nachricht (wobei positiv aktuell auch negativ verstanden werden kann) hat die Fußball-Regionalliga zu bieten. Die Profi-U-Mannschaften Hoffenheim, Stuttgart, Mainz und Freiburg geben eine große Runde Corona-Tests für die bedürftigeren Clubs. Immerhin. 60 000 Euro.

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