Nach Tor im HSG-Test: "Ole traue ich die Bundesliga zu"

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WETZLAR - (zk). Erst in der letzten Spielminute wird richtig laut gejubelt. Da sprintet der schwarze Lockenkopf nach vorne, bekommt auch den Ball, wirft überlegt zum 38:30 ein und grinst anschließend übers ganze Gesicht. Ole Klimpke, mangels eines eigenen Trikots im Gewand von Norwegens Nationalspieler Kristian Björnsen, hat in letzter Minute noch seinen Teil zum 38:

31-Erfolg des Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar im Test gegen den Zweitligisten TV Großwallstadt beigetragen. Wahrlich ein Grund zur Freude für den jüngeren Bruder von Torwart Till Klimpke. Das entlockt auch HSG-Coach Kai Wandschneider ein Extralob: "Ole traue ich in der Zukunft auf jeden Fall die Bundesliga zu."

Ansonsten aber sieht Wandschneider an diesem Abend in der Dutenhofener Sporthalle Licht und Schatten bei seinen Mannen. Diese setzen sich gegen Ende der ersten Halbzeit deutlich ab, als der eingewechselte Till Klimpke einige starke Paraden zeigt, als Kreisläufer Patrick Gempp Abschlussstärke demonstriert und der überaus agile Rechtsaußen Lars Weissgerber Siebenmeter zieht oder selbst trifft. 21:13 steht es zur Pause. Doch immer dann, wenn die HSG sich deutlicher absetzt, macht sich ein ungeliebter Mitspieler bemerkbar: Kollege Schlendrian verhindert ein ums andere Mal den möglichen Kantersieg. So steht am Ende der 38:31-Erfolg, an dem Wandschneider natürlich die Gegentore ärgern, "die viel zu viele sind".

HSG Wetzlar: T. Klimpke (15.-45.), Ivanisevic (1.-15. und 45.-60.); Feld (1), Mirkulovski (1), Schefvert (3), Weissgerber (6/1), Rubin (4), Fredriksen (1), Srsen (3), Gempp (4), Mellegard (1), Cavor (2), Holst (11/6), O. Klimpke (1)

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