Spannendes Debüt

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Stück für Stück nähert sich der Sport der Normalität. Der Normalität, die vor Corona herrschte. Der Normalität, die jedoch aufgrund von Delta-Varianten immer noch in einem Nebel weit vor uns liegt. So fragen sich die Handballer mit bangen Blicken nicht nur, wie viele Zuschauer künftig in die Halle dürfen, sondern auch wie viele sich künftig überhaupt auf die engen Tribünen trauen.

Den ersten Lackmus-Test gibt es am Sonntag. Dann empfängt die HSG Wetzlar in der Rittal-Arena den Deutschen Pokalsieger. Wenn gegen Lemgo annähernd die derzeit erlaubten 3050 Zuschauer kommen, dürfte es bei den Grün-Weißen ein großes Aufatmen geben. nEin Aufatmen, das nicht nur die Handballer erfassen dürfte. Denn auch die Bundesliga-Basketballer der Gießen 46ers werden mit Spannung auf das schauen, was im Handball-Oberhaus vor sich geht. Sollten sich nämlich weitaus weniger Fans als erhofft in den Hallen tummeln, so wie beispielsweise beim Supercup, dann muss auch der Traditionsverein aus der Universitätsstadt fürchten, dass die Osthalle im Winter etwas spärlicher besetzt ist. Doch Bange machen lassen gilt nicht: Hoffen wir, dass die Impfungen Schutz bieten. Hoffen wir, dass der Sport zurück zur Normalität kehren kann.nAus dem Oberhaus verabschiedet hat sich Kai Wandschneider. Der langjährige Trainer der HSG Wetzlar hat sich eine Auszeit verordnet, ist in seine Heimat Köln zurückgekehrt und feiert nun doch eine Art von Comeback. Allerdings als Fernsehexperte. Wandschneider kommentiert am Sonntag, ab 14 Uhr, auf Sky das Bundesliga-Spitzenspiel zwischen den Rhein-Neckar Löwen und dem SC Magdeburg. Ein spannendes Debüt für den neuen TV-Experten.nSpannung verspricht auch die Tischtennis-Saison. Da dürfte sich ein Besuch beim Gießener SV lohnen. Der Herren-Regionalligist bietet eine interessante Mannschaft auf, in der ein Silbermedaillengewinner der Paralympics als Zuschauermagnet gilt. Am kommenden Samstag steht das erste Heimspiel an.

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