Viel Pech für Marc Weberam Luzerner Rotsee

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GIESSEN - (am). Marc Weber wird den Rotsee von Luzern nicht in allzu guter Erinnerung behalten. Auf dem Weg zu den Olympischen Sommerspielen in Tokio lief für den Ruderer vom RC Hassia Gießen beim Weltcup in der Schweiz einiges schief. Dabei hatte es im Männer-Doppelzweier zusammen mit Stephan Krüger von der Frankfurter Germania sehr gut angefangen.

Denn im Vorlauf hatte sich das Hessen-Duo nur dem Weltmeisterboot von 2019 aus China geschlagen geben müssen und sich direkt für das Halbfinale qualifiziert.

Dort zeigten Weber/Krüger einen sehr couragierten Auftritt. 1800 Meter lagen die beiden Deutschen auf dem ersten Platz und alles sah nach einem Einzug in das A-Finale aus. Im Schlussspurt zogen aber zunächst die Iren und Briten an ihnen vorbei. Und im Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Deutschland und den Niederlanden setzten sich die Niederländer auf der Ziellinie gegen den deutschen Zweier durch, der mit 39 Hundertsteln nur knapp den Finaleinzug verpasste. Im B-Finale konnte der aus Butzbach stammende Marc Weber wegen gesundheitlicher Probleme nicht antreten und wurde von Stephan Riemekasten (Hamburger Germania) ersetzt, der zuvor bereits das C-Finale im Männer-Einer für sich entschieden hatte. Krüger/Riemekasten erreichten den dritten Rang.

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