Von der Hygiene

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Endlich mal eine gute Nachricht: Die noch vor den Sommerferien von Kreisjugendwart Klaus-Jürgen Schretzlmaier, anhand bis dahin vorliegender Zahlen, vermutete Tendenz zu einem deutlichen Einbruch im Juniorenbereich, hat sich relativiert. Mit 210 Mannschaften, so der Licher bei der Jugendsitzung, wird das Niveau des Vorjahres dann doch wieder erreicht.

Das ist schön und macht Mut. Wenn man sich aber ansieht, dass z.B. bei den B-Junioren in der Kreisklasse eine Runde mit sechs Teams gespielt werden muss, die, um eine adäquate Spielanzahl zu erreichen, je viermal gegeneinander spielen, merkt man auch, wie dünn das Brett ist, auf dem der Juniorenfußball steht. Und auch in der C-Jugend hat Rot-West schon wieder zurückgezogen. Es bleibt ein Problem.nUnd über den Plätzen schwebt auch weiterhin der große Schatten verbreitende Corona-Stern. Hygienebeauftragte sind zwingend zu benennen, die drei G-Regeln sind obligatorisch. So gibt es ein neues Eskalationskonzept ds Landes, das in Kreisen mit 7-Tages-Inzidenz von über 35 gilt und beinhaltet, dass Duschen, Kabinen, Toiletten nur von Geimpften/Getesteten/Genesenen betreten werden dürfen. Das klingt eher danach, als würden betroffene Vereine die Innenräume wohl nicht öffnen, weil die Überwachung sicherlich einen zu großen logistischen Aufwand bedeutet.nCorona bestimmt also weiter den Spielbetrieb, was auch nicht anders zu erwarten war. Besserungen im Spielbetrieb müssen indes auch auf dem Gelände in Watzenborn-Steinberg her. Wie an die Redaktion herangetragen wurde, fanden Jugendspiele und auch die Verbandsligapartie des FC Gießen II unter "unmöglichen Umständen" statt. Netze kaputt, die die Schiedsrichter flicken mussten, der Rasenplatz nicht bespielbar, die Kabinen in unhygienischem Zustand, der Kunstrasen bekanntermaßen mangelhaft. Berichtet ein Augenzeuge. Hier gilt es dringend Abhilfe zu schaffen. Sonst dürften Konsequenzen folgen.

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