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1000 Euro aus dem Schweinchen

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Von: Imme Rieger

Feiern und Gutes tun: Ein Teilerlös aus der Jubiläumsparty 20 Jahre Tanzschule- Tanzcafé Astaire’s in Gießen geht an den Förderverein PalliativPro.

Gießen (imr). Als Martin Pongs und Michael Schardt, die beiden Inhaber von »Astaire’s - Tanzschule - Tanzcafé - Theater« in der Grünberger Straße in Gießen, im September mit vielen Gästen das 20-jährige Bestehen ihres Unternehmens feierten, sollte ein Teilerlös einem wohltätigen Zweck dienen: »Wir haben eine große Jubiläumsparty gefeiert und dabei auch ein Sammelschwein aufgestellt.«

Den Teilerlös der Party plus 190 Euro aus dem Schweinchen rundeten die beiden auf 1000 Euro auf. Diese Summe spendeten sie nun dem Gießener Förderverein PalliativPro. »Wir sind dem Verein schon länger verbunden und haben auch im familiären Umfeld damit zu tun gehabt. Daher wissen wir, dass hier ganz großartige Arbeit geleistet wird«, betonten die beiden. Darüber hinaus bestehe seit vielen Jahren auch ein privater Kontakt zur Familie von Professor Dr. Ulf Sibelius, dem Vereinsvorsitzenden. Die PalliativPro-Vorstandsmitglieder Barbara Fandré und Dr. Hans Joachim Schaefer, der auch viele Jahre lang die ambulanten PalliativCareTeams in Gießen begleitete und dadurch eine weitere wertvolle ehrenamtliche Unterstützungsarbeit leistete, nahmen den symbolischen Spendenscheck in den Räumen von »Astaire’s" mit großem Dank entgegen. »Jeder Euro kommt zu 100 Prozent bei den Patienten an«, unterstrich Fandré. »Die Leistungen, die wir als Förderverein erbringen und die durch Spenden erst möglich gemacht werden, gehen weit über die der Kassen hinaus. So beschäftigen wir auf den Stationen in Gießen und im Bad Nauheim beispielsweise auf Honorarbasis Musiktherapeuten und Onkopsychologen, die für die Patienten und deren Angehörige da sind.« Das sei gerade in der heutigen Zeit wichtig, wo große Probleme im Gesundheitswesen die Arbeit des Pflegepersonals nicht gerade einfacher machten. »Wir möchten allen, die uns als Förderverein bisher in unserer Arbeit unterstützt haben, unheilbar erkrankten Menschen ein Sterben in Würde und in möglichst gewohnter Umgebung zu ermöglichen, und dies auch zukünftig tun werden, sehr herzlich danken«, sagten die beiden Vorstandsmitglieder.

PalliativPro finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Aktuell stellt der Verein den ambulanten Teams 13 Fahrzeuge zur Verfügung, damit die Patienten schnell, flexibel und rund um die Uhr zu Hause versorgt werden können, solange das möglich ist. Selbstverständlich unterstützt der Förderverein die ambulanten PalliativCare Teams für Erwachsene und für Kinder gleichermaßen.

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