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1000 Fahrkarten in den ersten fünf Stunden

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Auch in der Mobilitätszentrale in Gießen herrscht ein großer Andrang: Die Nachfrage nach dem Neun-Euro-Ticket ist zum Verkaufsstart erheblich. Die Wartezeit beträgt teils bis zu 45 Minuten.

Gießen (bl). »Einen Monat Öffis fahren für weniger als eine Autowäsche« - so wirbt der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) zurzeit für das Neun-Euro-Ticket. Alternativ werden aus der Autowäsche auch »vier Bratwürste«. Ob es an solchen Slogans liegt, dass der Verkauf am gestrigen Montag offenbar sehr gut angelaufen ist? Auch vor der Mobilitätszentrale am Marktplatz in Gießen bildeten sich jedenfalls mitunter lange Schlangen. »Der Andrang ist sehr groß, allein in den ersten fünf Stunden sind mehr als 1000 Tickets ausgegeben worden. Die Wartezeit betrug teilweise bis zu 45 Minuten«, berichtet Ulli Boos, Unternehmenssprecher der Stadtwerke Gießen (SWG), auf Anfrage des Anzeigers. Bei den SWG habe man durchaus mit einer hohen Nachfrage gerechnet. Allerdings lasse sich nicht abschätzen, ob es in den nächsten Tagen in dieser Größenordnung weitergeht. Angesichts der erheblich gestiegenen Energiepreise sollen die Bürgerinnen und Bürger durch dieses Angebot entlastet werden. Perspektivisch wird so auch angestrebt, die Menschen von den Vorzügen des ÖPNV und damit von einem dauerhaften Umstieg zu überzeugen. Für jeweils neun Euro im Monat können im Juni, Juli und August beliebig viele Fahrten im Nah- und Regionalverkehr mit Bussen und Bahnen unternommen werden. Die Vergünstigungen gelten auch für bestehende Abonnements und Zeitkarten. Die Tickets sind bundesweit erhältlich und gültig - übrigens auch online. Insofern ist es gar nicht unbedingt notwendig, sich irgendwo anzustellen.

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