17 UN-Ziele mit Gießener Hilfe bis 2030 erreichen

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GIESSEN - (fod). 17 Ziele für eine nachhaltige globale Entwicklung haben sich die Vereinten Nationen (UN) in ihrer "Agenda 2030" gesetzt. Bis dahin möchte man weltweit unter anderem Armut beenden, Bildung für alle erreichen, den Klimawandel und seine Auswirkungen bekämpfen oder für nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen sorgen. Da dies auch ein Handeln auf lokaler Ebene erfordert, möchte sich die Stadt Gießen der hierzu gestarteten Initiative des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) anschließen.

"Den Kommunen kommt eine besondere Rolle bei der Erreichung der 17 UN-Ziele zu", betonte Stadträtin Astrid Eibelshäuser (SPD), als sie jetzt im Haupt- und Finanzausschuss eine entsprechende Magistratsvorlage einbrachte. Bei der Abstimmung votierte nur die AfD dagegen, ansonsten fand sie durchweg Zustimmung. Die Entscheidung liegt nun beim Stadtparlament.

Eibelshäuser rief in Erinnerung, dass Gießen seit 2011 den Titel einer "Fair-Trade"-Stadt (Fairer Handel) trägt und seit 1986 eine Städtepartnerschaft mit San Juan del Sur in Nicaragua, einem der ärmsten Länder Lateinamerikas, unterhält. Solche "globalen Netzwerke zu vertiefen", ist auch eine der Zukunftsstrategien im Rahmen der UN-Ziele. Darüber hinaus sollen auf kommunaler Ebene Städte und Siedlungen "inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gemacht" und das Bewusstsein dafür "unter Einbeziehung aller gesellschaftlich relevanten Gruppen" geschärft werden.

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