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17 verschiedene Sandwich-Varianten

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Seit Samstag in der Frankfurter Straße in Gießen geöffnet: Im »Roofe’s Croque« wird alles frisch zubereitet. © Schäfer

Um kulinarische Alternativen anzubieten, »die es bisher in Gießen und weit und breit nicht gegeben hat«, haben Hikmat Raoufi und Mucahid Esiyok das »Roofe’s Croque« eröffnet.

Gießen . Um kulinarische Alternativen anzubieten, »die es bisher in Gießen und weit und breit nicht gegeben hat«, haben Hikmat Raoufi und Mucahid Esiyok in der Frankfurter Straße - zwischen Liebig- und Wilhelmstraße neben der Stern-Apotheke - das »Roofe’s Croque« eröffnet.

Ein Croque (der Begriff kommt vom französischen croquer und bedeutet knacken, krachen, beißen) ist die französische Variante des Sandwiches, in dem sich verschiedene Beläge zwischen zwei Toastbrotscheiben befinden. Beim »Roofe’s Croque« sind es statt Toastbrot halbe Baguettes aus den wählbaren Brotsorten Weizen, Sesam oder Dreikorn. 17 verschiedene Croques werden offeriert. Wer nicht so viel Brot beim Belag haben will, kann aus fünf unterschiedlichen Wraps auswählen. Für den kleinen Hunger gibt es fünf Hotdog-Variationen und für die Vitaminzufuhr an Salaten derer fünf. Side Dishes, Beilagen und Dips führen auf der Speisekarte über zu süßen Desserts mit Crepes und hausgemachten Cheesecakes sowie Milchshakes. Alle Speisen sind auch zum Mitnehmen. Getränkeflaschen werden in einem Kühlschrank zur Selbstbedienung im puristisch und geschmackvoll gestalteten Gastraum angeboten. Schwarz, gelb und weiß sowie apricotfarbene Kacheln dominieren den Gastraum, in dem knapp 20 Gäste Platz finden.

Die Musik spricht jüngeres Publikum an. Die Speisekarte hängt in Großformat über der Theke. Diese ist mit Steinmosaik verkleidet. »Die Thekenbretter hat mein Vater aus Holzbohlen selbst gefertigt«, sagt Raoufi voller Stolz. »Seit letzten Juni sind wir hier am Arbeiten gewesen. Wir haben alles selbst umgebaut.« Nur Mobiliar und Geräte hätten sie zukaufen müssen. »Das hat jede Menge Geld gespart, jedoch auch viel Zeit gekostet.« Eine Kältesauna war zuvor in dem Laden beheimatet.

Raoufis Familie hatte sich nach der Flucht aus Afghanistan in Gießen angesiedelt. Bei seinem Bruder hat er im »Burgerholic« im Asterweg jahrelang mitgearbeitet. Jetzt will er die Gießener Gastroszene gemeinsam mit seinem kurdischstämmigen Partner Esiyok bereichern. »Wir sind zusammen aufgewachsen und jahrelange Freunde.« Werbung betreiben die Besitzer auf Instagram und freuen sich bereits über »fast 1000 Follower.« Geöffnet ist das Lokal täglich von 10 Uhr bis 2 Uhr nachts, freitags und samstags sogar bis 3 Uhr. Durch einen offenen Durchgang hinter der Theke kann man zuschauen, wie das Essen frisch zubereitet wird.

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