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20 Grad in Gießens Klassenräumen

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Von: Benjamin Lemper

Gießen (bl). Die städtischen Kitas werden weiterhin »in ganzem Umfang beheizt«. Das hat der Magistrat jüngst klargestellt. Worauf aber müssen sich Gießens Schülerinnen und Schüler einstellen? Immerhin sind sie Corona-bedingt bereits leidgeprüft und mussten unter anderem ein regelmäßiges Stoßlüften selbst bei winterlichen Temperaturen aushalten. In einer Besprechung mit allen Schulleitungen hat die Stadt als Schulträger nun verschiedene Maßnahmen verabredet.

So soll die Temperatur in Unterrichtsräumen bei 20 Grad, in Büro- und Verwaltungsbereichen bei 19 Grad liegen. »In den Weihnachtsferien wird die Wärmeversorgung soweit wie möglich gedrosselt, es gilt lediglich zu verhindern, dass die Systeme einfrieren«, informiert Magistratssprecherin Claudia Boje auf Anfrage des Anzeigers. Weitere Schritte, um die Effizienz zu steigern, würden standortbezogen eingeleitet - je nach technischen Voraussetzungen.

Warmes Wasser

In einem Workshop beraten zudem die Hausmeister unter Begleitung des Hochbauamtes und der Fachstelle Energiemanagement der Stadtwerke, wie die einzelnen Vorkehrungen technisch umgesetzt werden. »Wir sind sehr froh, dass nahezu alle unsere Schulen mit Fernwärme versorgt werden«, verdeutlicht Claudia Boje.

Anschluss an Warmwasser gebe es in den Schulen überwiegend nur noch in Bereichen, in denen das unabdingbar sei, zum Beispiel in den Mensen. »Auch Kühlschränke außerhalb von Küchen und Versorgungsstationen sollen abgeschaltet werden.«

Gleichzeitig gehe es darum, alle Maßnahmen den Nutzerinnen und Nutzern auch transparent zu machen, damit sie »mit der notwendigen Sensibilität« daran mitwirken könnten, die Einsparziele zu erreichen. Dies solle daher entsprechend kommuniziert werden. Grundsätzlich werde angestrebt, Bedingungen zu schaffen, die gewährleisten, »dass es zu keinen Beeinträchtigungen für das Lernen und den Unterricht kommt«.

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