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20 Stipendien an geflüchtete Studierende

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Wiesbaden (dpa/lhe) - Hessen hat 20 Stipendien an geflüchtete Studierende sowie zwei bedrohte Forschende vergeben. Neun der Stipendien gehen an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die aus der Ukraine geflüchtet sind und nun an hessischen Hochschulen forschen, wie das Wissenschaftsministerium am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

Das Landesprogramm »HessenFonds-Stipendien« fördert zudem eine Wissenschaftlerin und einen Wissenschaftler, die in ihren Heimatländern politischer Verfolgung ausgesetzt sind und jetzt in Hessen forschen wollen. Acht Stipendien gehen an geflüchtete Studierende und eine Doktorandin, die aus Syrien, dem Iran und der Ukraine kommen und sich durch besondere Leistungen auszeichneten, hieß es.

»HessenFonds«

»Durch den HessenFonds unterstützt das Land Menschen, die vor Krieg oder politischer Verfolgung flüchten mussten, bei ihrem Studium oder der Fortsetzung ihrer wissenschaftlichen Karriere in Hessen«, sagte Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne). Das Programm unterstütze Menschen in einer Notsituation, fördere gleichzeitig aber auch die internationale Vernetzung des Wissenschaftsstandorts Hessen, hieß es.

In bislang 13 Antragsrunden des »HessenFonds«-Programms sind insgesamt 261 Menschen unterstützt worden, darunter 222 Studierende, 23 Promovierende und 16 Wissenschaftler.

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