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31 Gießener Sirenen heute auf dem Prüfstand

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Gießen (red). Die Vorbereitungen für den bundesweiten Warntag am 8. Dezember laufen. Los geht es ab 11 Uhr: Alle beteiligten Behörden und Einsatzkräfte aktivieren dann die unterschiedlichen Warnmittel, wie zum Beispiel Radio und Fernsehen oder Warn-Apps. In der Stadt Gießen werden 31 Sirenenanlagen ausgelöst. Zu hören sein werden die Signale »Warnton« und »Feueralarm«.

Beim Warnton gibt die Sirene in einer Minute einen auf- und abschwellenden Heulton wieder. Durch ihn soll die Bevölkerung vor einer Gefahr gewarnt werden und dies bedeutet, dass man sich im Ernstfall möglichst schnell über die Medien informieren soll. Beim Signal »Feueralarm« hört man die Sirene dreimal für jeweils zwölf Sekunden aufheulen.

Nicht alle Sirenen im Einsatz

Die Feuerwehr Gießen weist allerdings darauf hin, dass aufgrund des aktuell laufenden Umbaus auf digitale Empfangs- und Auslöseeinrichtungen jetzt schon bekannt sei, dass nicht alle Sirenen am Warntag zu hören seien. Andererseits sei es möglich, dass - je nach Umrüstungsstand des Standorts - eine Sirene auch beide Signale hintereinander ausgibt. Auch hätten die Wetterbedingungen zur Auslösezeit Einfluss auf die Hörbarkeit der Sirenensignale.

Entwarnung nur per App

Das Sirenensignal »Entwarnung« mit einem länger anhaltenden Dauerton der Sirene wird in der Stadt Gießen nicht ausgelöst. Über die Warnapp »hessenWARN« wird eine Meldung zur Entwarnung allerdings signalisiert. Die Probewarnmeldung wird erstmals auch über das Cell-Broadcast-System verschickt. Dabei kann eine Nachricht an alle Handy-Nutzer in einer Funkzelle versendet werden, wenn diese bis Donnerstag die für den Empfang von Warnnachrichten notwendigen Updates durchgeführt haben. Auf diesem Weg soll rund die Hälfte aller Handys in Deutschland direkt erreicht werden.

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