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40 000 Euro für 1250-Jahr-Feier

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Gießen. 2024 will Allendorf/Lahn seine 1250. Ersterwähnung feiern und dazu wird natürlich auch Geld benötigt. In der Ortsbeiratssitzung am Dienstagabend beantragte Ortsvorsteher Thomas Euler (SPD) für die Chronik einen Betrag von 20 000 Euro im Haushaltsjahr 2023 vorzusehen. Für die eigentlichen Festveranstaltungen und die in diesem Zusammenhang zu schaffende Infrastruktur seien weitere 20 000 Euro notwendig, meint der Ortsvorsteher und bezifferte Beträge für einzelne Positionen.

Das Gremium schloss sich den Wünschen einstimmig an.

Die Stadt soll prüfen, auf welchen öffentlichen Gebäuden oder Gebäuden, die im Eigentum von städtischen Gesellschaften sind, die nicht unter Denkmalschutz stehen, Photovoltaik-Anlagen zum Einsatz kommen können. Die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Gießen-Allendorf wurden beim Ausrücken wegen der beiden Orkane durch im Bereich der Einbahnstraße zwischen Bergstraße und Triebstraße an der Engstelle durch parkende Autos behindert und auch nach der Rückkehr war das Rangieren, um in die Fahrzeughalle zu kommen, schwierig. Deshalb regt die SPD an, ein Parkverbot oder gar ein Halteverbot anzuordnen. Zwei Parkplätze würden wegfallen, berichtete Wehrführer Elmar Klee, der die schwierige Situation schilderte. Die Fläche sollte für Einsatzkräfte freigehalten werden, für ihre Pkw sind nur Abstellflächen für ihre Autos bei Einsätzen vorhanden. Beim Rangieren der Löschfahrzeuge könnten sie jederzeit reagieren und sie beiseite fahren.

Auf den Spielplätzen »Im Kleefeld« und »Am Gallichten« sind keine Spielgeräte für kleine Kinder ab einem Jahr vorhanden. Hier will der Ortsbeirat Abhilfe: Er schlägt vor, eine Schaukel mit Kleinkindersitz, ein Klettergerüst und Federwippschaukeln aufzustellen.

Er habe wahrgenommen, dass es »hier und da ruckelt« und Kommunikationsschwierigkeiten bestehen.«Wenn wir Ortsbeiräte haben, dann müssen sie auch ernst genommen werden«, bekräftigte Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher bei seinem letzten Besuch der Vorort-Parlamente. Ihm sei das wichtig und er kündigte regelmäßige Treffen mit den Vorsitzenden der Ortsbeiräte an.

1911 wurde der Wasserhochbehälter am Kasimir gebaut, bis 1971 diente er zur Wasserversorgung der Bevölkerung im Kleebachdorf. Er geriet 2009 in den Blickpunkt, als vom damaligen Stadtrat Thomas Rausch Pläne aufkamen, das Bauwerk abzureißen und dort Wohnungen zu bauen. Der Widerstand war erfolgreich. Jetzt steht das Gebäude leer und soll auf Wunsch des Ortsbeirates hergerichtet werden, um Fledermäusen ein Rückzugs- und Überwinterungsquartier zu bieten. Dazu soll auch eine Wildblumenwiese mit nachtblühenden Pflanzen angelegt und mittelfristig Obstbäume gepflanzt werden. Die Geschichte des Bauwerks soll auf einer Tafel dargestellt werden. Karl Kramer (CDU) sprach davon, ein Denkmal »kaputt zu machen«, ließ sich aber aufklären und stimmte schließlich dem SPD- Antrag zu.

Lademöglichkeiten für Elektroautos auf dem zu bauenden Parkplatz »Altes Gericht« wünscht sich das Gremium auf Anregung von Bündnis90/Die Grünen. Christian Schneider (SPD) erinnerte an den Antrag für eine Ladesäule an der Sport- und Kulturhalle aus 2017. Karl Kramer stimmte dagegen. Das Anlegen von Blühflächen entlang des Ehrsamer Wegs zur Kleinlindener Straße war ein weiterer Wunsch des Ortsbeirats.

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