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60 Jahre Petrusgemeinde gefeiert

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Die Kleinen hatten großen Spaß vor der Bühne. Foto: Jung © Jung

Der Namensgeber hatte beim Wetter kein Einsehen: Das Gemeindefest zum 60. Geburtstag der Petrusgemeinde Gießen musste im Saal stattfinden. Zuvor gab es einen Festgottesdienst.

Gießen (kg). Die Evangelische Petrusgemeinde feierte jetzt verspätet das 60-jährige Jubiläum ihrer Kirche im Wartweg. Der Tag begann mit einem Gottesdienst, Propst Matthias Schmidt hielt die Festpredigt. Die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden stellten sich der Gemeinde vor.

Petrus hatte kein Einsehen mit der gleichnamigen Gemeinde, es regnete am Festtag stark und das anschließende Gemeindefest musste im benachbarten Gemeindehaus statt im Freien stattfinden. Die Gläubigen stärkten sich nach dem Gottesdienst mit griechischer Gulaschsuppe und einer veganen Kürbissuppe. Später wurde ein reichhaltiges Kuchenbuffet aufgebaut und frische Waffeln gebacken. Ein kleines Programm im Saal beschäftigte die Kinder. Lasse Löytynoja (Gitarre) und Anna Damm (Gesang) unterhielten die Gäste musikalisch. Zudem gestalteten der Kinder- und Spatzenchor das Gemeindefest mit.

Am Pfingstmontag 1962 wurde die Petruskirche nach zweijähriger Bauzeit eingeweiht. Die Gemeinde ging bereits Jahrzehnte vorher aus der Lukasgemeinde hervor. Mit Ausdehnung der Stadt nach Süden zu Beginn des 20. Jahrhunderts musste die Lukasgemeinde geteilt werden und es entstand zum 1. Januar 1929 die Petrus-Kirchengemeinde. Im selben Jahr gründete sich ein Kirchenbauverein. Der Bau konnte aufgrund des Zweiten Weltkriegs, Inflation und Währungsreform 1948 zunächst nicht ausgeführt werden. Ende März 1960 begannen die Bauarbeiten, am 24. Juli 1960 fand die Grundsteinlegung und am Pfingstmontag 1962 die Einweihung statt.

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