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Abschied aus Hebammen-Praxis

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Claudia Pietron-Egidi und Sabine Hain-Hollerith bedanken sich für das entgegengebrachte Vertrauen. Foto: privat © privat

Gießen (red). Ein Ort für Schwangere, Mütter, Väter und ihre Kinder - das war 13 Jahre lang die Hebammenpraxis von Claudia Pietron-Egidi und Sabine Hain-Hollerith an der Südanlage. Die beiden werden die Praxis verlassen und übergeben an ein neues Team von Hebammen.

»Wir wollen uns verabschieden und bedanken. Danke an unsere Mitarbeiterinnen. Danke an unsere Familien. Und danke an all die Mütter, Väter und schließlich auch Neugeborenen, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben«, heißt es in einem Presseanschreiben.

Sabine Hain-Hollerith blickt auf 40 Jahre als Hebamme zurück. Sie arbeitete zunächst im Kreißsaal der Frauenklinik, hat sich zur Lehrerin für He-bammenwesen weitergebildet und ab da werdende Hebammen unterrichtet, Paare auf die Geburt vorbereitet und junge Mütter im Wochenbett betreut.

Ihre Kollegin war zunächst im Kreißsaal der Klinik in Frankfurt-Höchst angestellt und ab 1987 ausschließlich freiberuflich tätig. Sie hat Schwangere beraten, sich um die Vorsorge gekümmert, Kurse angeboten und das Wochenbett betreut. Sie hat als Familienhebamme gearbeitet und in der Licher Asklepios-Klinik Geburten begleitet.

»Es war uns immer ein Anliegen, in unserer Praxis Mütter, Väter, Kinder zusammenzubringen, damit sie sich vernetzen und sich gegenseitig unterstützen können in dieser turbulenten und neuen Zeit mit dem Baby. Die Arbeit mit Familien aus den unterschiedlichsten Kulturen war auch für uns persönlich eine Bereicherung«, betonten die beiden. Wer die Praxis übernehmen wird, wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

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