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Abschied nach 20 Jahren in der Nachbarschaftshilfe

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Blumen zum Abschied für Erwin Pitz. Foto: Jung © Jung

Erwin Pitz hat seit Gründung im Stiftungsvorstand mitgearbeitet - und wurde jetzt verabschiedet. Insgesamt wurden seit 20 Jahren 104 Projekte in dem Gießener Quartier unterstützt.

Gießen (kg). Mit dem Zitat von Charles Dickens »Tue so viel Gutes, wie Du kannst und mache wenig Gerede darüber«, eröffnete die Vorsitzende der Stiftung Nachbarschaftshilfe Henriette-Fürth-Straße, Simone Petri, die kleine Feierstunde.

Die in der Margaretenhütte ansässige Stiftung feierte ihr 20-jähriges Jubiläum (der Anzeiger berichtete). 29 Personen haben dem Beirat seit seiner Gründung angehört, berichtete Petri. 104 Projekte wurden seit dieser Zeit unterstützt. Das Gesamtvolumen betrug rund 82 000 Euro. Der gesamte Blick sei auf die Bewohnerschaft und wo deren Bedarfe sind, gerichtet worden.

Es sei immer eine hohe Bereitschaft dagewesen, zu schauen, wie die Gelder verteilt wurden. Als spürbar bezeichnete sie den Rückgang der Spenden gegenüber der Gründungsjahre. Die Vergabe habe immer mit einem verantwortlichen Umgang des Geldes stattgefunden. »Ich habe immer erlebt, dass die Projekte für die Jugendlichen im Vordergrund standen«. Petri dankte allen Mitwirkenden. Gerhard Kerzmann sprach im Namen der Projektgruppe Margaretenhütte seinen Dank aus. Es sei sehr viel getan worden in den vergangenen 20 Jahren, zeigte er sich zufrieden mit der geleisteten Arbeit. Michael Steinmüller, Filialleiter der Sparkasse Gießen, lobte, die Stiftung steigere die Lebensqualität. Er bedankte sich für das gute Miteinander in den vergangenen 20 Jahren, das er persönlich erlebt hat. Steinmüller überreichte eine Spende als Geburtstagsgeschenk mit den Worten: »Bitte machen Sie weiter so«.

Ein Grußwort vom Vorsitzenden der Stiftung Anstoß Wolfgang Balser verlas Stefanie Paul vom Stiftungsvorstand und Sozialarbeiterin der Projektgruppe Margaretengruppe. Sie verabschiedete Erwin Pitz, der 20 Jahre im Stiftungsvorstand mitgearbeitet hatte.

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