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Ampelanlage wird erneuert

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Sechs Wochen Bauzeit sind für die Arbeiten an der Kreuzung Frankfurter Straße/Allendorfer Straße vorgesehen. Foto: Jung © Jung

An der Kreuzung der Frankfurter Straße (L 3054) mit der Allendorfer Straße (L 3475) wird Hessen Mobil die bestehende Ampelanlage erneuern und mit moderner Signal- und Steuerungstechnik ausstatten

Gießen . Aufmerksame Autofahrer haben es schon seit Tagen bemerkt: Im Stadtteil Kleinlinden bewegt sich an zwei Ampelanlagen etwas. Im oberen Teil der Lahnstraße an der Einmündung zur Frankfurter Straße sind provisorische Ampeln angebracht. Das hat nichts mit der geplanten Baumaßnahme der zweiten Brücke zu tun, teilte die Stadt auf Anfrage mit. Vielmehr handelt es sich um die der alten Lichtsignalanlage. Nach Abschluss der Arbeiten in circa zwei Wochen, so Stadtsprecherin Claudia Boje, wird die provisorische Lichtsignalanlage wieder abgebaut.

An der Kreuzung der Frankfurter Straße (L 3054) mit der Allendorfer Straße (L 3475) wird Hessen Mobil die bestehende Ampelanlage erneuern und mit moderner Signal- und Steuerungstechnik ausstatten. Auf Anfrage teilte Hessen Mobil mit, dass im Rahmen der Qualitätssicherung an Ampelanlagen im Straßennetz des Mobilitätsdienstleisters hierbei die gesamte Technik der Ampel inklusive des Steuergeräts und der Verkabelung erneuert und mit LED-Signalgebern modernisiert wird. Die Fahrzeugdetektion, die erfasst, ob ein Fahrzeug auf Grün wartet, wird ebenfalls erneuert. Zudem wird die Führung des Radverkehrs aus der L 3054 verbessert, indem eine direkte Anbindung auf den parallel zur L 3475 verlaufenden Rad- und Gehweg hergestellt wird.

Barrierefreier Ausbau

Zudem umfassen die Arbeiten das Herstellen von neuen Fundamenten und den barrierefreien Ausbau der gesamten Kreuzung. Während der Bauarbeiten wird der Fußgänger- und Radverkehr teilweise umgeleitet und es werden im Bereich der Kreuzung Fahrstreifen zeitweise gesperrt. Für die Arbeiten sind laut Hessen Mobil rund sechs Wochen Bauzeit vorgesehen. Eine provisorische Ampelanlage regelt bis zur Inbetriebnahme der neuen Ampeln den Verkehr an der Kreuzung. Die Kosten für die Erneuerung der Ampelanlage belaufen sich auf rund 115 000 Euro und werden vom Land Hessen als Straßenbaulastträger übernommen.

Anwohner aus der Markwaldsiedlung erhofften sich im Rahmen des Umbaus eine Neugestaltung der Kreuzung Gregor-Mendel-Straße/Frankfurter Straße, wo es immer mal wieder zu kleinen Unfällen zwischen Radfahrern und Autos komme. Laut Hessen Mobil ist die jetzt begonnene Erneuerung im Vorfeld auch mit der Stadt Gießen abgestimmt. Auch sei seitens der Straßenbehörde der Stadt die neue Ampelanlage verkehrsrechtlich angeordnet. »Hessen Mobil setzt diese Anordnung nun im Rahmen unserer Straßenbaulast für die dortigen Landesstraßen um«, heißt es vom Straßen- und Verkehrsmanagement aus Wiesbaden.

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