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»An Himmelfahrt vollendet Jesu seinen Ostersieg«

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Pfarrer Michael Paul predigt auf dem Klosterhof. Foto: Wißner © Wißner

Die gemeinsame Feier von Johannesgemeinde und Stadtmission lockte 200 Besucher auf den Schiffenberg bei Gießen.

Gießen (twi). Zum Himmelfahrts-Gottesdienst hatten zusammen die Johannesgemeinde und die Evangelische Stadtmission eingeladen. Pfarrer Michael Paul (Johannesgemeinde) konnte rund 200 Besucher begrüßen. Musikalisch eröffnete der Bläserkreis der Johanneskirche unter der Leitung von Johannes Osswald den Gottesdienst auf dem Klosterhof. »An Himmelfahrt vollendet Jesu seinen Ostersieg«, bekräftigte Paul, während Pastor Martin Schlue (Stadtmission) in seiner Predigt darauf verwies, dass »wir heute Himmelfahrt feiern. Die Auffahrt, der Aufstieg des Herrn in den Himmel, in die Schaltzentrale der Welt. Er trägt unsere Lasten mit, will für uns eintreten, und ihm können wir alle unsere Sorgen und Belastungen anvertrauen«. Der Pastor verwies darauf, dass es vergangenes Jahr weltweit 28 Kriege und bewaffnete Auseinandersetzungen gab, wir aber hier nur die Spitze des Eisbergs sehen. Kriege in der Ukraine und Syrien seien allgegenwärtig, während man von den Auseinandersetzungen in Myanmar schon länger nichts mehr gehört habe, obwohl diese noch vor der Pandemie allgegenwärtig waren.

Beten für Frieden

Weltreiche und totalitäre Staaten seien endlich, fuhr er fort. »Gott setzt dem Bösen ein Ende, das muss und soll uns heute Kraft geben, zu kämpfen und zu beten für den Frieden der Welt, lebendig unseren Glauben bekennen«, leitete der Prediger zu Daniel 7, 13 und 14 über: »Ich sah in diesem Gesicht des Nachts, und siehe, es kam einer in des Himmels Wolken wie eines Menschen Sohn bis zu dem Alten und ward vor ihn gebracht. Der gab ihm Gewalt, Ehre und Reich, dass ihm alle Völker, Leute und Zungen dienen sollten. Seine Gewalt ist ewig, die nicht vergeht, und sein Königreich hat kein Ende.« Hatte Schlue noch zu Beginn mit einem gefüllten Glas Wasser die Frage aufgeworfen, wie lange man ein solches Glas tragen könne, so versicherte er, dass Jesu von den Toten auferstanden und 40 Tage später in den Himmel zu seinem Vater aufgefahren sei.

»Ihm sind Belastungen nicht verborgen. Er ist im Himmel und tritt für die ein. Wie lange willst Du Deine Last noch alleine tragen? Da ist einer, der Dich einlädt: Ich trage Deine Last. Und weil diesem Menschensohn nichts fremd ist, lädt er Dich ein zu einem lebendigen, zuversichtlichen Glauben. Wirf Deine Sorgen und Lasten auf ihn«, trug er vor. Eingebunden in das Tagesprogramm war auch ein Kindergottesdienst.

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