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Anbieterwechsel nicht ausschließen

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Gießen (red). »Die Energiemärkte befinden sich in großen Turbulenzen, was zur Folge hat, dass die Preise für Strom, Gas und Öl enorm steigen. Eine Beruhigung ist nicht in Sicht. Davon bleiben auch die kommunalen Versorger wie die Stadtwerke Gießen (SWG) nicht verschont, die sich gerne als Hort der Stabilität und Solidität profilieren. Verbraucher sollten aber auch weiterhin die Preise vergleichen und einen Anbieterwechsel nicht ausschließen«, rät der Mieterverein in einer Pressemitteilung.

»Es ist schon kurios, wenn der notorisch teure Grundversorgungstarif für Strom in Gießen nur um 8,4 Prozent steigt, die freien Tarife aber um über 30 Prozent und Power-Pack und Co. für Neukunden gar nicht mehr angeboten wird,« sagt der Gießener Vorsitzende Stefan Kaisers, und meint: »Offensichtlich stößt die Preiskalkulation aufgrund »bewährter Beschaffungsstrategie und wirtschaftlicher Arbeitsweise« bei den Stadtwerken an ihre Grenzen.« Ob das Versprechen der Preisgarantie für ein Jahr die deutlich höheren Abgabepreise wert ist, erscheine zweifelhaft.

»Wenn zwei Drittel der SWG-Kunden noch immer in der Grundversorgung sind, zeigt das, wie wenig sie die Chance von Preisvergleichen und eines Anbieterwechsel genutzt haben. Die langjährige Treue zu einem Energieanbieter wird nur selten belohnt. Sie lähmt zudem den Wettbewerb zwischen den Anbietern. Erfahrungsgemäß können Verbraucher schon einiges sparen, wenn sie sich nach anderen Anbietern umsehen,« lautet der Ratschlag vom Mieterverein.

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