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Auch Studierende bei Heizkosten unterstützen

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Gießen (red). Der Mieterverein fordert die Bundesregierung auf, beim geplanten Heizkostenzuschuss unbedingt auch die BAföG-geförderten Studierenden zu berücksichtigen.

Der Gießener Vereinsvorsitzende, Stefan Kaisers, erklärt: »Es ist wichtig für Haushalte von Geringverdienenden, die zum Beispiel Wohngeld beziehen, dass der einmalige Heizkostenzuschuss angesichts der explodierenden Energiepreise kommt. Genauso wichtig ist das aber auch für die BAföG-geförderten Studierenden. Sie benötigen diese Hilfe ebenso. Sie müssen, wie schon einmal im Jahr 2001, auch diesmal berücksichtigt werden. Das damalige Vorgehen kann als Blaupause genutzt werden.«

Explodierende Energiepreise

Die Unterstützungswürdigkeit dieser Gruppe der Studierenden sei durch das BAföG genauso nachgewiesen wie durch das Wohngeld bei den Haushalten mit niedrigen Einkommen, wird in der Pressemitteilung erläutert. Dass der Zuschuss allerdings erst im Sommer 2022 ausgezahlt werden soll, sei schwierig, da die teilweise immens erhöhten Energiekosten für Strom und Gas jetzt anfallen, kritisiert Kaisers abschließend.

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